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Zentrum am Rosdorfer Flüthedamm

Fachmärkte und Café unterm Hasselbachdach

Im April wurde der Grundstein gelegt, im Juli standen die ersten Stützen, im Dezember war Einzug: Nun stellen sich die Firmen Holzland-Hasselbach, Café Mannamia, GB Meesenburg und Mäx am Flüthedamm vor.

Umzug nach 125 Jahren Firmengeschichte: Hasselbach-Verkaufshalle im Neubau.

© Hinzmann
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In diesem Jahr 2010 besteht die Firma Holzland-Hasselbach 125 Jahre. Pünktlich zum Jubiläum konnte Inhaberin Birgitt Witter-Wirsam mit ihrem 30-köpfigen Team den Neubau Am Flüthedamm beziehen. Dort hat die Geschäftsfrau ein „optimales Grundstück“ erworben. Ein Generalunternehmer errichtete in acht Monaten ein „Bau-Fach-Kompetenzzentrum“.

25 000 Quadratmeter misst das Gelände zwischen Kreisel, Göttinger Straße und Umgehungsstraße, 7500 Quadratmeter wurden bebaut. Das komplette Hasselbach-Sortiment des Standorts am Rischenweg findet sich auch im Neubau. Weitere Bereiche, so berichtet Witter-Wirsam, sind dazugekommen. Rekonstruktionen von Steinmauern (Fiberglas, Harz und Steinpulver) sind neu und sollen mediterranes Flair ins Haus bringen. Gleich daneben liegen zwei Meter lange Baumstämme – Buche, Linde, Esche, Ahorn, Birke, Eiche, Kirsche. Die „Werthölzer aus dem Göttinger Wald“ können ersteigert werde. Gemeinsam mit Forstfachhochschule und Stadtforstamt will Hasselbach über regionale Baumarten informieren. Wechselnde Aktionen sind im Eingangsbereich geplant. 700 Quadratmeter Ausstellungsfläche für Parkett, Laminate und Kork, vom Schiffsboden bis zur Landhausdiele, habe es bisher noch nicht gegeben. „Fühlen und sehen“ soll man auch im neuen Türenstudio – Schiebe-, Falt- und Schlosstüren sind dabei, aus Holz und Glas, auch flächenbündig. „Heute ist die Tür ein Möbelstück“, erklärt Witter-Wirsam den Aufwand. Im Erdgeschoss sind noch Selbstbedienungsbereich und Kinderecke.

Unter der Leimbinder-Dachkonstruktion der Verkaufshalle befinden sich separate Beratungstresen für Einzelhandel und Großhandel. Damit wolle man Wartezeiten vermeiden, so die Chefin. Zuschnitte „von jetzt auf gleich“ erfolgen in der Tischlerei. Auf der Galerie befinden sich Gartenmöbel- und Strandkorb-Kollektionen, Büros und Aufenthaltsräume. Eine Dachterrasse soll im Sommer als weitere Ausstellungsfläche genutzt werden.
Das Hochregallager, das Ruch-Café „Mannamia“, eine Filiale der Raiffeisenbank und Mäx Raum-Trend grenzen an die Hasselbach-Räume. Jürgen Bömeke hat die Chance sofort erkannt, als freie Flächen im Neubau angeboten wurden. Er und seine vier Mäx-Kollegen sind vom Raseweg in den Flüthedamm gewechselt. Unter neuer Firmierung bietet Bömeke Teppiche, Teppichböden, PVC-Beläge, Tapeten, Farben, Gardinen, Rollos, Markisen. „Wir bekommen von allen Seiten positive Resonanz“, freut sich der 56-Jährige. Die Mäx-Märkte gehören zum Pohlheimer Familienunternehmen Backes. Geschäftsführer ist Hartmut Bonn. Für den neuen Standort des Rosdorfer Marktes hat das Unternehmen sechsstellig investiert.

300 000 Euro hat auch das Familienunternehmen GB Meesenburg in Rosdorf angelegt, berichtet Geschäftsführer Thomas Leitner. Er ist mit seinen 21 Mitarbeiter von der Siekhöhe in das Fachmarktzentrum umgezogen, um dem wachsenden Platzbedarf der Firma Rechnung zu tragen.Am neuen Standort will Leitner zeigen, dass das Großhandelssortiment nicht nur für Tischler, Schlosser und Fensterbauer, sondern für alle Gewerke interessant ist: Baubeschläge, Sicherheitstechnik, Werkzeuge und Maschinen, rund 50 000 Artikel. Das Ladengeschäft für Endverbraucher ist ein neues Konzept der Flesnburger Firmengruppe.

Das Café Mannamia ist zum Treffpunkt für Kunden und die rund 70 Beschäftigten im Neubau Flüthedamm geworden.

Zum verkaufsoffenen Sonntag am Sonntag, 14. März, laden die Firmen im Flüthedamm 2 am 14. März, 12 bis 17 Uhr.


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