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Versicherer

Gewinn von Hannover Rück steigt um 43 Prozent

Die Hannover Rückversicherung hat im ersten Quartal die Umsatz- und Ertragserwartungen übertroffen. Insgesamt seien die Bruttoprämien binnen Jahresfrist von knapp 2,28 Milliarden auf 2,7 Milliarden Euro gestiegen, teilte der DAX-Konzern am Dienstag in Hannover mit.
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Der Verwaltungssitz der „Hannover Rück“ an der Karl-Wiechert-Allee.

Der Verwaltungssitz der „Hannover Rück“ an der Karl-Wiechert-Allee.

© Ralf Decker

Der Gewinn erhöhte sich um knapp 43 Prozent auf mehr als 216 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) kletterte um gut ein Viertel auf 305,8 Millionen Euro. Analysten hatten im Vorfeld mit rund 2,6 Milliarden Euro Prämien und 155 Millionen Euro Nettogewinn gerechnet.

Allerdings waren die Großschäden dem viertgrößten Rückversicherer der Welt im ersten Quartal teurer als im Vorjahr. Insgesamt betrug die Netto-Belastung 98,8 Millionen Euro nach 68,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dieser Wert ent›spricht 8,4 Prozent der Nettoprämie in der Schaden-Rückversicherung und liegt damit im Rahmen der Konzern-Erwartungen. Größter Einzelschaden war den Angaben zufolge der Wintersturm „Klaus“ in Südwestfrankreich und Nordspanien mit einer Netto›belastung von 63,3 Millionen Euro. Nur geringe Belastungen ergaben sich aus dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs sowie durch einen Satellitenausfall und einen Flugzeugabsturz.

Nach Ansicht des scheidenden Vorstandschefs Wilhelm Zeller sind die negativen Auswirkungen der Finanzmarktkrise bereits „weitgehend“ ausgestanden. „Mit unserem Quartals›ergebnis haben wir eine gute Grundlage geschaffen, um unser ambitioniertes Gewinnziel für 2009 - eine Eigenkapitalrendite von mindestens 18 Prozent nach Steuern - zu erreichen“, sagte er. In der Rendite-Prognose sind den Angaben zufolge 80,2 Millionen Euro als einmaliger Sondereffekt aus dem Erwerb des ING-US-Lebens›rückversicherungs›portfolios bereits enthalten.

Für das Gesamtjahr rechnet der Rückversicherer mit einem „guten Ergebnis“. Zugleich bestätigte der Konzern bisherige Aussagen, wonach das Netto-Prämienvolumen wechselkursbereinigt um rund 25 Prozent wachsen soll.

ddp


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