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Einigung

Jobgarantie bei Volkswagen bis Ende 2014

Beim Autobauer Volkswagen wird die bis 2011 laufende Beschäftigungssicherung bis Ende 2014 verlängert. Darauf haben sich das Unternehmen und die Gewerkschaft IG Metall am Dienstag geeinigt aus Verhandlungskreisen bekannt wurde.
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Bis spätestens 2018 wollen die Wolfsburger - bisher Nummer drei - weltweiter Autobauer werden.

Bis spätestens 2018 wollen die Wolfsburger - bisher Nummer drei - weltweiter Autobauer werden.

© dpa (Archiv)

Mehr als 100 000 Beschäftigte bei Volkswagen in Deutschland müssen sich bis Ende 2014 keine Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen. Europas größter Autokonzern und die IG Metall einigten sich in der Nacht zu Dienstag in Hannover auf eine Verlängerung der ursprünglich bis Ende 2011 geltenden Beschäftigungssicherung. Die Mitarbeiter in den sechs westdeutschen Werken, bei VW Financial Services sowie an den drei sächsischen Standorten sind damit für knapp fünf Jahre vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt.

Gleichzeitig verpflichtete sich Volkswagen für denselben Zeitraum, jährlich rund 1400 Ausbildungsplätze zu schaffen und alle Ausgelernten, so sie denn die gewünschten Leistungen zeigen, auch zu übernehmen. Für Innovationen, die „nah an der automobilen Wertschöpfungskette“ liegen, soll ein Fonds mit einem Umfang von 20 Millionen Euro aufgelegt werden. Die Belegschaftsvertreter sicherten im Gegenzug zu, das Ihrige dazu beizutragen, damit der Konzern seine ambitionierten Ziele auch erreicht. Diese sehen eine zehnprozentige Steigerung der Produktivität pro Jahr vor. Auch die Verwaltungsmitarbeiter sollen mit einbezogen werden.

„Das geht nur mit einer Mannschaft, die in keinem Klima der Angst arbeiten muss“, sagte VW-Verhandlungsführer Jochen Schumm, gleichzeitig Personalchef bei VW Nutzfahrzeuge in Hannover. Deshalb habe auch der Autobauer ein Interesse an einer Beschäftigungssicherung. „Nur starke und erfolgreiche Unternehmen können so eine Langfristigkeit sicherstellen“, so Schumm. Dank der Expansionspläne in den kommenden Jahren werde es nicht schwerfallen, durch Produktivitätsfortschritte an einer Stelle eingespartes Personal anderswo im Konzern einzusetzen.

Die IG Metall will allerdings auch für die Zukunft sicherstellen, „dass Beschäftigungssicherung bei VW keine leere Phrase ist“, wie ihr Verhandlungsführer Hartmut Meine sagte. Deshalb einigten sich beide Seiten darauf, im kommenden Jahr über konkrete Projekt- und Produktzusagen für jedes Werk zu verhandeln, die die Auslastung sichern sollen. Derzeit werden noch die Projektpläne abgearbeitet, die im Zusammenhang mit der Abschaffung der Viertagewoche 2006 erstellt worden waren.

Wie der damals abgeschlossene „Zukunftstarifvertrag“ verfügt auch sein Nachfolger über eine Ausstiegsklausel für das Unternehmen, „falls uns der Himmel auf den Kopf fällt“, wie es Schumm formulierte. Das jedoch sehen beide Seiten angesichts der ambitionierten Wachstumsziele als theoretische Größe an. Der Konzern will bis 2018 seinen Absatz um mehr als 50 Prozent auf zehn Millionen Autos steigern.

Lars Ruzic


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  • Abschluß von VW zarah – 17.02.10
    Den Kündigungsschutz bis 2014 und die Ausbildungs-regelung finde ich sehr gut.
    Andere Unternehmen sollten das auch machen.
    Denn ANGST-FREI Arbeiten ist für den AG nur von VORTEIl.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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