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VWN-Führung

VWN-Chef Stephan Schaller muss gehen

Der Chef von VW Nutzfahrzeug, Stephan Schaller, muss gehen. Sein Nachfolger wird Wolfgang Schreiber. Seit mehreren Wochen wurde im Konzern über eine Trennung spekuliert, zuletzt kritisierte der VW-Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh öffentlich die VWN-Führung.
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VWN-Chef Stephan Schaller hat seinen Schreibtisch bereits geräumt.

VWN-Chef Stephan Schaller hat seinen Schreibtisch bereits geräumt.

© Surrey (Archiv)

Der Chef von VW Nutzfahrzeuge muss gehen. Als sich Stephan Schaller am Sonnabend gut gelaunt auf dem Landespresseball zeigte, hatte er nach HAZ-Informationen seinen Schreibtisch schon geräumt. Sein Nachfolger steht schon fest: Wolfgang Schreiber.

Seit mehreren Wochen wurde im Konzern über eine Trennung spekuliert, zuletzt kritisierte der VW-Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh öffentlich die VWN-Führung. Sie tue zu wenig, um die Marke strategisch abzusichern. Auch im Tagesgeschäft kann VWN im Moment nicht glänzen. Im vergangenen Jahr ging der Absatz – wie in der gesamten Branche – um 20 Prozent zurück, die besonders wichtige Transporterreihe rutschte sogar um ein Drittel ab.

Schaller war 2004 vom damaligen Konzernchef Bernd Pischetsrieder zu VW Nutzfahrzuge nach Hannover geholt worden und rückte dort Ende 2006 zum Chef auf. Mit Pischetsrieders Nachfolger Martin Winterkorn soll er allerdings nie warm geworden sein. VWN ist als eigenständige Marke im Konzern für die leichten Nutzfahrzeuge zuständig. Die Palette umfasst Caddy und Transporter mit ihren Pkw-Versionen Life und Multivan, sowie den Crafter und seit neuestem den Pickup Amarok. Mit Abstand wichtigster Standort ist Hannover-Stöcken.

[Stefan Winter]

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