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„Vergiss alles, was du bisher gelernt hast“

Schillingshof in Groß Schneen, Teil 13 „Vergiss alles, was du bisher gelernt hast“

Die Georg-August-Universität feiert in diesem Jahr ihr 275-jähriges Bestehen. Das haben Inhaber der ältesten Göttinger Geschäfte zum Anlass genommen, die Aktion 200plus zu initiieren. Ein gutes Dutzend Unternehmen kann auf eine mehr als 200-jährige Geschichte zurückblicken. Das Tageblatt stellt sie in einer Serie vor. Heute: Schillingshof.

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Vorfahr Johann Heinrich Greve hat das Fachwerkhaus erbaut: Inhaber-Ehepaar Petra und Stephan Schilling.

Quelle: Heller

Groß Schneen. „Im Schwarzwald Urlaub zu machen, ist doch kein Spaß mehr. Da herrscht auf den Wanderwegen ein Betrieb wie auf der Autobahn“, meint Stephan Schilling (55), der Chef des Schillingshofs in Groß Schneen. Und: „Bei uns im Wald ist niemand unterwegs.

Da kann sich der Gast großartig erholen.“ Bei Schilling quartieren sich viele Besucher ein. Sie kommen nicht nur wegen der schönen Landschaft, sondern auch wegen der guten Küche.

Schilling zählt zu den besten Köchen Deutschlands. Feinschmecker-Führer erwähnen sein Restaurant.

Zur Kunstausstellung Documenta waren die Zimmer besonders gefragt. Morgens nahmen die Besucher den ICE nach Kassel und abends ließen sie es sich im Restaurant schmecken.

Bis sich der Schillingshof als Gourmet-Treff etabliert hatte, waren allerdings harte Jahre durchzustehen, erinnert sich der Inhaber.

Manchen Einwohner hat er abgeschreckt, seit er mit seiner Frau den Betrieb 1981 übernommen hat. „Wir setzen auf Qualität, nicht auf den Preis“, stellt Schilling klar.

Wer bei ihm feilschen will, bekommt klare Worte zu hören. „Abheben“ will der Gastwirt jedoch auch nicht. Er sagt: „Mittlerweile haben wir viele Groß Schneer zurückgewonnen.“ 70 Prozent des Umsatzes macht er mit Stammkunden.

Er kennt die Gäste. Sie feiern bei ihm die Höhepunkte des Lebens.

Die Zutaten für seine Gerichte bezieht der Koch bevorzugt von regionalen Bauernhöfen, die so wirtschaften wie er. „Olivenöl gibt es natürlich nicht vor Ort“, stellt Schilling klar.

Und im Winter wollen seine Kunden nicht nur Kohl und Möhren essen. Da muss er den Bogen weiter spannen. Das Kochen hat er bei seiner Großmutter, Anna Feldmann, gelernt.

eine Lehre absolvierte er in Bad Sachsa. Die hohe Kunst der Feinschmeckergastronomie erlernte er Ende der 70er-Jahre in Hamburg bei Axel Henke. Der sagte zu Schilling: „Vergiss alles, was du bisher gelernt hast.“

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