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Weltweit Dax legt einen Kursrutsch von 2,83 Prozent hin
Nachrichten Wirtschaft Weltweit Dax legt einen Kursrutsch von 2,83 Prozent hin
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09:49 06.02.2018
Der größte Verlierer im Index war nach einem trüben Geschäftsjahr das Papier von Munich Re mit einem Minus von knapp 5 Prozent. Quelle: dpa
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Frankfurt/Main

Ein für möglich gehaltenes Absinken unter die Marke von 12 000 Punkten blieb damit aus. Analysten sahen eine wichtige Unterstützung für den Dax. Zwischenzeitlich hatte es nach einem Einbruch um bis zu 8 Prozent ausgesehen. Der größte Verlierer im Index war nach einem trüben Geschäftsjahr das Papier von Munich Re mit einem Minus von knapp 5 Prozent.

Mit seinen Verlusten folgte der deutsche Aktienmarkt den übrigen Weltbörsen. Am Montag war es in New York sogar zu einer panikartigen Flucht aus Aktien gekommen. Vorausgegangen war der mit knapp 1600 Zählern bisher größte Tagesverlust des Dow Jones nach Sorgen um eine möglicherweise bevorstehende Zinswende.

Damit fiel der Index wie nie zuvor an einem einzelnen Handelstag. Die bisherigen Jahresgewinne lösten sich rasend schnell in Luft auf, ebenso wie die seit Anfang Dezember erzielten Gewinne. Als Grund dafür gilt die Sorge, dass die Zinsen schneller steigen könnten als bislang erwartet - das würde Aktien weniger attraktiv gegenüber Anleihen machen.

Auch im pazifischen Raum sackten die Kurse massiv ab

Der Nikkei-Index für 225 führende Werte sackte am Dienstag in den ersten 15 Handelsminuten um fast 1000 Punkte ab. Der Nikkei-Index reagierte darauf zum Handelsauftakt mit einem Abschlag von 914,28 Punkten oder 4,03 Prozent beim Stand von 21 767,80 Punkten. Der breit gefasste Topix verlor 73,81 Punkte oder 4,05 Prozent beim Stand von 1749,93 Punkten.

Der Shanghaier Composite Index lag am Dienstag eine halbe Stunde nach Handelsstart rund 1,89 Prozent im Minus bei 3421 Punkten. Deutlicher fielen die Abschlägen in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong aus, wo der Leitindex Hang Seng zum Handelsstart um mehr als 1100 Punkte auf 31 100 Punkte absackte - ein Minus von 3,8 Prozent.

Auch in Australien erlebte die Börse zum Auftakt einen Kurssturz. Der S&P/ASX200-Index verbuchte ein Minus von 165,1 Punkten oder 2,74 Prozent. Nicht eine Aktie habe zugelegt, sagte Marktanalytiker Ben Le Brun. Er beschrieb die Lage an der Börse in Sydney als „echtes Blutbad“.

Von dpa/RND

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