Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Weltweit Mietpreise in Deutschland sind kräftig gestiegen
Nachrichten Wirtschaft Weltweit Mietpreise in Deutschland sind kräftig gestiegen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:51 19.02.2018
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat Inserate für nicht-möblierte Wohnungen verglichen und eine Steigerung bei den Mietpreisen festgestellt. Quelle: dpa
Anzeige
Hannover

Wohnungssuchende haben 2017 vielerorts wieder deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen als ein Jahr zuvor. In Inseraten wurde der Quadratmeter im bundesweiten Durchschnitt für 7,99 Euro kalt angeboten und damit 4,5 Prozent teurer als 2016, wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung am Donnerstag in Bonn mitteilte. Im Vorjahr hatte das Plus bei 4,9 Prozent gelegen.

Es gibt je nach Ort große Unterschiede; in Großstädten steigen die Mieten wegen wachsender Einwohnerzahlen schneller als auf dem Land. Vermieter in München verlangen bei Neuverträgen durchschnittlich 16,65 Euro, in Frankfurt 13,09 Euro und in Stuttgart 12,62 Euro je Quadratmeter. In den Landkreisen Wunsiedel, Vogtlandkreis, Holzminden und Lüchow-Dannenberg liegen die Angebote dagegen bei weniger als 4,50 Euro.

Im bundesweiten Schnitt stiegen die Angebotsmieten damit wieder deutlich stärker als die Verbraucherpreise insgesamt, die um 1,8 Prozent zulegten. „Eine deutliche Ausweitung des Wohnungsbaus könnte sich dämpfend auf die Mietendynamik auswirken“, sagte Institutsexperte Matthias Waltersbacher. Der boomende Wohnungsbau in den Großstädten reiche noch nicht aus.

Das Institut hat Inserate für nicht-möblierte Wohnungen zwischen 40 und 130 Quadratmetern ausgewertet und vergleicht auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte. Die zum Teil deutlich niedrigeren Mieten aus bestehenden Verträgen wurden nicht untersucht.

Von dpa/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern schwächelt. Der Gewinn des Schweizer Lebensmittelriesen Nestlé ist um fast 16 Prozent gesunken. Ende 2017 schwächelte die Nachfrage nach Nestlé-Produkten. Zuletzt wollte das Unternehmen sich stärker um seine führenden Geschäftssparten kümmern.

19.02.2018

Die beiden Schwesterunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd wollen in Zukunft in wichtigen Bereichen wie dem Einkauf und dem Marketing noch enger zusammenarbeiten. Eine Fusion der Unternehmen sei aber nicht geplant, teilten die Discounter am Donnerstag mit. Aus der Zusammenarbeit ergebe sich auch keine Reduzierung des Personalbedarfs.

21.02.2018

Kreuzfahrten, Dienstwagen und Fitnessclub-Abos: Mit solch ungewöhnlichen Angeboten locken niedersächsische Firmen Azubis in ihre Unternehmen. Der Grund: Fachkräfte sind immer umkämpfter. 60 Prozent der Firmen können Ausbildungsplätze nicht besetzen.

21.02.2018
Anzeige