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Weltweit Opel wehrt sich juristisch gegen verordneten Diesel-Rückruf
Nachrichten Wirtschaft Weltweit Opel wehrt sich juristisch gegen verordneten Diesel-Rückruf
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19:14 02.11.2018
Die Opel-Zentrale in Rüsselsheim. Quelle: imago/Jan Huebner
Hannover

Wie „Spiegel Online“ berichtet, zieht Opel wegen des Pflichtrückrufs vor Gericht. Das Unternehmen habe beim Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgericht ein Eilverfahren angestrengt. Damit wolle der Autobauer verhindern, dass der Rückruf sofort vollzogen werden muss.

Auch die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters berichten über das juristische Vorgehen von Opel. „Wir haben Rechtsmittel eingelegt“, wird ein Opel-Sprecher zitiert. Das Gericht erklärte demnach ebenfalls, dass ein Eilverfahren anhängig sei. Eine Entscheidung solle Ende November oder Anfang Dezember fallen, so ein Gerichtssprecher.

Laut „Spiegel Online“ setzt Opel zudem auf eine freiwillige Service-Aktion, um dem Rückruf zu entkommen. Dabei geht es um ein Software-Update, dass Techniker bei betroffenen Fahrzeugen aufspielen sollen.

Das Kraftfahrt-Bundesamt hatte Opel im Oktober aufgefordert, 96.000 Fahrzeuge der Marken Insignia, Cascada und Zafira aus den Modelljahren 2013 bis 2016 zurückzurufen und abgastechnisch nachzurüsten. Opel lehnt Hardware-Nachrüstungen ab.

Von RND/das

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