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Weltweit Studie: Ferrari macht 69 000 Euro Gewinn pro Auto
Nachrichten Wirtschaft Weltweit Studie: Ferrari macht 69 000 Euro Gewinn pro Auto
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15:14 07.08.2018
Auf dem Genfer Autosalon präsentierte Ferrari vor Kurzem seinen 488 Pista. Quelle: dpa
Hannover

Große Autos, große Profite – dieser Slogan der Autoindustrie gilt heute nicht mehr unbedingt, wie eine Studie des Duisburger Wirtschaftsprofessors Ferdinand Dudenhöffer zeigt. Ferrari machte im ersten Halbjahr mit jedem verkauften Auto stolze 69 000 Euro Betriebsgewinn – Jaguar-Landrover dagegen kommt nur auf 800 Euro, Tesla und die Volkswagen-Tochter Bentley legen sogar bei jedem Auto kräftig drauf, wie Dudenhöffers am Dienstag veröffentlichte Studie zeigt.

Mercedes, BMW und Audi sind mit Durchschnittspreisen zwischen 33 000 und 38 000 Euro pro Auto und gut 3 000 Euro Gewinn vor Zinsen und Steuern gut im Rennen. Volvo liegt laut Studie etwas dahinter.

Porsche ist dem Papier zufolge doppelt so profitabel wie Mercedes, Audi und BMW und damit „in einer anderen Liga“: Pro Fahrzeug erwirtschafte der Zuffenhausener SUV- und Sportwagenbauer 91 000 Euro Umsatz und fast 17 000 Euro Gewinn. Der durchschnittliche Maserati ist etwas günstiger, bringt aber nicht einmal 5000 Euro Betriebsgewinn. Mit Abstand am besten verdient allerdings Ferrari.

Tesla und Bentley mit Verlusten

Tiefrote Zahlen erwirtschaftet Bentley mit seinen Luxusautos: 165 000 Euro Umsatz und 17 000 Euro Verlust je Fahrzeug errechnete Dudenhöffer. Ein Firmensprecher sagte, Bentley investiere kräftig in die Elektrifizierung. Tesla erzielt mit jedem verkauften E-Auto 11 000 Euro Verlust. „Mit Luxusautos kann man viel Geld verdienen, aber – das zeigen die Auswertungen der Geschäftsergebnisse des ersten Halbjahres 2018 – es geht auch in umgekehrter Richtung“, kommentierte Dudenhöffer. Rolls Royce und Lamborghini legten keine Gewinnzahlen offen.

Von Roland Losch

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