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Nach Hacker-Attacken

China: Fall Google beeinträchtigt Handelsbeziehungen zu USA nicht


Die Rückzugsdrohung des US-Konzerns Google hat aus Sicht der chinesischen Regierung keine Auswirkungen auf die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu den USA. Microsoft räumt derweil eine Sicherheitslücke bei dem Internet Explorer ein.
Google hatte am Dienstag eine Hackerattacke auf seine Systeme öffentlich gemacht. Die Angriffe kamen aus China.

Google hatte am Dienstag eine Hackerattacke auf seine Systeme öffentlich gemacht. Die Angriffe kamen aus China.

© ap

Peking vertraue auf die „gesunde Entwicklung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten“, sagte ein Sprecher des Handelsministeriums am Freitag in der chinesischen Hauptstadt. Google hatte am Dienstag eine Hackerattacke auf seine Systeme und mehr als 20 andere Ziele öffentlich gemacht. Nach Angaben des Konzerns kamen die Angriffe aus China. Neben Google gab sich auch Adobe Systems als Opfer von Hacker-Attacken zu erkennen.

Der US-Software-Konzern Microsoft teilte am Donnerstag mit, dass bei den Attacken auf die Google-Systeme eine Lücke bei Microsofts Internet Explorer ausgenutzt worden sei. Microsoft-Sicherheitschef Mike Reavey schrieb in einem Blog, dass der Internet Explorer eine Rolle bei den Attacken auf Google und andere Netzwerke gespielt habe. Microsoft-Chef Steve Ballmer sagte dem Fernsehsender CNBC jedoch, der Konzern werde China nicht den Rücken kehren.

Nach Angaben des Anbieters für Anti-Viren-Programme und Internet-Sicherheit, McAfee, trägt die Hacker-Attacke auf Google Züge eines von staatlicher Seite ausgeführten Angriffs. McAfee-Vizechef Dmitri Alperowitsch sagte, zwar habe McAfee keine Beweise für eine Verwicklung chinesischer Behörden in den Fall, aber es gebe Hinweise darauf, dass staatliche Stellen dahinter steckten. Die chinesische Regierung hatte den Verdacht einer Verwicklung zurückgewiesen.

afp

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