Die Gaststätte Junkernschänke gegenüber ist in den vergangenen Jahren aufwendig saniert worden. Täglich stehen Touristen vor dem Gebäude und gehen dann weiter zur Universitäts-Aula am Wilhelmsplatz. Das Bekleidungsgeschäft fiel aus dem Rahmen, da es sich noch immer im Stil der 60er- und 70er-Jahre präsentierte, begründet Fleischmann die Investition.
Damals warenFleischmann saniert Innenstadt-Immobilie große Fenster eingesetzt worden. Die farbliche Gestaltung ließ den Fachwerkcharakter der beiden Gebäude, die aus den Jahren 1700 und 1596 stammen, in den Hintergrund treten. In enger Absprache mit der Unteren Denkmalbehörde seien nun 48 Sprossenfenster eingebaut worden.
Acht Wochen Bauzeit erfordenten die Maßnahmen, die nach Angaben des Bauherren „eine gut sechsstellige“ Summe kosteten. Im letzten Schritt der Sanierungsarbeiten erhielt der Gebäudekomplex noch eine neue Außenbeleuchtung. Gegründet worden sei die Firma Anfang der 30er-Jahre, berichtet Fleischmann, von seinem Vater Otto Fleischmann. Seit 1954 hat die Firma ihren Sitz am jetzigen Standort, dem sogenannten Gemog-Haus.
Von Michael Caspar
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