Hann. Münden. Nachdem die Gilde im Vorjahr einen Kindertag durchgeführt hat, will sie in diesem Jahr etwas Neues zur Belebung der Innenstadt ausprobieren. In der Fußgängerzone sollen sich die Mündener Sportvereine vorstellen, etwa die Bogenschützen und Kanufahrer, die Fuß- und Handballer.
Unter neuem Namen und mit neuem Konzept führt die Gilde am Wochenende 9. und 10. Juni das Rosenfest durch. Der alte Name sei missverständlich, hat Kühlewindt beobachtet. Auswärtige erwarteten Stände mit Rosen. Stattdessen erlebten sie ein Altstadtfest mit viel Musik. Der neue Ansatz werde noch im Februar bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Am Sonntag, 23. September, wird die Gilde wie in den Vorjahren einen Bauern- und Gesundheitsmarkt ausrichten.
Die Unternehmen lassen sich die Aktivitäten einiges Geld kosten. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Ausgaben auf insgesamt 81 000 Euro. Die Zahl der Mitglieder ist nach Jahren des Schwunds 2011 auf 109 Personen gestiegen. Einige neue Mitglieder kamen über eine Treueaktion dazu. Kunden erhielten bei einem Einkauf Aufkleber von Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie der Tillyschanze oder der Rotunde, die in ein Heft zu kleben waren. Wer alle zusammen hatte, konnte an einer Verlosung teilnehmen. 6000 Personen taten das. Sie gewannen Preise im Wert von 12 000 Euro. In Arbeit ist ein sogenanntes Leerstandsregister, in dem die Gilde gemeinsam mit der Stadt leerstehende Geschäfte in Münden erfasst, um sie überregional zu vermarkten. „Es ist nicht immer einfach, an die Eigentümer heranzukommen“, berichtete Kühlewindt. Die Mitgliederversammlung bestätigte den Vorstand im Amt.
Von Michael Caspar
Goettinger-Tageblatt.de Anmeldung