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Wissen Grillen: Was darf beim Grillabend nicht fehlen?
Nachrichten Wissen Grillen: Was darf beim Grillabend nicht fehlen?
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17:38 16.04.2019
Welche Grills gibt es? Wie zünde ich den Grill an? Welche Möglichkeiten gibt es in Sachen Grillgut? Wir geben Ihnen einen Überblick, was es aktuell beim Grillen zu beachten gibt - und wie es gelingt. Quelle: Symbolbild/Pixabay
Hannover

Grillen ist für manche eine Wissenschaft für sich: Auf welchem Grill entwickelt sich das Grillgut optimal? Welches Grillbesteck kann hierfür hilfreich sein?

Nur einige von insgesamt sechs Aspekten, die wir für Sie einmal im Überblick beantworten wollen.

1. Mit welchem Grill grillt es sich am besten?

Holzkohlegrill, Gasgrill, Elektrogrill, Einweggrill: Es gibt eine breite Zahl von Grills, auf denen Fleisch und Bratwurst ebenso gelingen können wie Grillkäse, Gemüse oder Obst.

Der Holzkohlegrill braucht dabei oft eine Vorlaufzeit von rund 30 Minuten vor dem eigentlichen Grillen – eben bis die Holzkohle glüht.

Dann beginnt der Garvorgang, den vor allem auch die eigenen Nachbarn riechen können. Dafür schenkt er dem Grillgut ein besonderes Aroma, auf das so mancher Grillgourmet nicht verzichten möchte.

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Welche Vorteile ein Elektrogrill hat

Sofort mit dem Grillen beginnen können hingegen Besitzer eines Elektrogrills, mit dem auch im eigenen Haus gegrillt werden kann, auch weil bei üblicher Handhabung keine offenen Flammen entstehen.

Dafür sind die Grillflächen bei Elektrogrills häufig kleiner. Gerade bei größeren Grillabenden sind also entweder mehrere Grills nötig, wenn die Besucher nicht zu lange auf das gegarte Grillgut warten sollen.

Gasgrill hat einen entscheidenden Nachteil

Normale Gasgrills haben hingegen meist eine größere Grillfläche und sind durch die Gaszufuhr nach dem Anzünden einsatzbereit. Hier ist besonders darauf zu achten, dass das herabtropfende Fett nicht in den Gasbrenner kommt.

Außerdem ein Nachteil: Benutzer müssen immer die Gasflasche im Blick behalten und diese austauschen, wenn sie leer ist.

Warum Sie nicht im Einweggrill grillen sollten

Da manche eher seltener grillen, greifen sie zum Einweggrill in der Aluminiumschale, den es bereits für kleines Geld im Supermarkt gibt.

Hiermit lässt sich zwar auch grillen, aber weniger geschmackvoll: Da die Grillkohle viel zu nah am Grillgut liegt, brennt sie schneller an und bildet deutlich schneller krebserregende Stoffe.

Gleichzeitig sind Einweggrills häufig aus Aluminium, das bei der Produktion als auch beim Entsorgen die Umwelt belastet. Zudem ist die Grillzeit bei Einweggrills kurz und meist nach zwei Stunden am Ende. Die umweltfreundlichere und nachhaltigere (da wiederverwendbare) Variante für Gelegenheitsgriller: ein Grilleimer.

2. Den Grill mit Bier ablöschen: eine gute Idee?

So mancher Grillfan freut sich schon auf den Moment, wenn ein Schluck Bier nicht nur im Gaumen, sondern auch auf dem Grillgut landet und diesem – so die Vermutung – ein besonderes Aroma verleiht.

Dabei wirbelt das Ablöschen mit Bier Asche auf, die am Grillgut haften bleiben kann. Außerdem verbrennen die Inhaltsstoffe des Bieres im Feuer, wodurch Schadstoffe entstehen können, die wir ähnlich wie Aschepartikel mitessen.

3. Was kann neben Fleisch und Bratwurst auf dem Grill landen?

So vielfältig wie die Produktpalette im Supermarkt sind auch die Möglichkeiten des Grillguts. Nicht nur Fleisch und Bratwurst sind mittlerweile Kandidaten für den Grill, sondern auch Fisch, Gemüse und Obst.

Lachs und Hering können beispielsweise ebenso auf dem Grill landen und ein Geschmacksvergnügen bieten wie Grillkäse, Maiskolben oder mit Zwiebeln und Käse gefüllte Champignons.

Auch mit Knoblauch und Schafskäse gefüllte Fleischtomaten sind eine vegetarische Option. Diese kommen entweder direkt auf den Grill oder in feuerfeste Grillschalen, zum Beispiel aus Edelstahl. Würzen (mit Salz, Pfeffer oder Knoblauch) nicht vergessen.

Obst als gesundes Grillgut entdecken

Genauso kann Obst eine schmackhafte Alternative beim Grillen sein. Als gegrilltes Obst eignen sich beispielsweise halbierte Nektarinen oder Ananasscheiben, die vorher mit einer Mischung aus flüssiger Butter, Honig und Zitronensaft bestrichen werden können, bevor sie wenige Minuten auf dem Grill garen.

So sind nicht nur Fleischspieße etwas für den Grill, sondern auch Obstspieße. Das warme Obst lässt sich als Nachtisch gut mit Eiskugeln servieren.

4. Ist ein kalorienarmes Grillen möglich?

Wer auf kalorienarmes und dennoch nährstoffreiches Grillgut wert legt, sollte statt Grillwurst oder Kotelett auf Geflügelfleisch, Fisch oder auf Grillgemüse zurückgreifen. Sie haben aufgrund des deutlich geringeren bis nicht vorhandenen Fettgehalts auch eine deutliche geringere Kalorienzahl.

Dabei sollten die Saucen, die das Grillgut begleiten, ebenfalls von Beachtung sein, wenn man die Kalorien im Blick behalten möchte. Viele strotzen entweder vor Zucker oder sind auf Mayonnaise-Basis sehr fetthaltig.

Eigene Dips aus Quark in Kombination mit Kräutern, Knoblauch und Zwiebeln können hier eine gesunde wie kalorienarme Alternative bieten.

5. Welches Grillbesteck ist sinnvoll?

Damit das Grillen rundum gelingt und leicht von der Hand geht, ist nicht nur ein Grill mit entsprechendem Grillgut nötig, sondern auch Grillbesteck.

Denn das besteht aus mehr als nur aus Messern und Gabeln. Aus Edelstahl gefertigte Zangen, Gemüsehalter und Spieße sorgen dafür, dass beim Grillen nichts anbrennt. Vor allem die Grillzange ist zum Wenden des Grillguts unerlässlich.

Das entsprechende Grillbesteck kann das Grillen enorm vereinfachen. Als Standard sollte auf jeden Fall immer eine Grillzange griffbereit sein. Quelle: Symbolbild/Pixabay

Auf keinen Fall sollte beim Wenden in Bratwürste oder Fleisch gestochen werden, da sonst das Fett austritt und beim Verbrennen Asche aufwirbelt, was wiederum am Grillgut haften bleibt.

Da unterschiedliches Grillgut verschiedene Temperaturen zum Garen verträgt, ist auch ein Grillthermometer eine sinnige Investition.

Um bei Holzkohlegrills die Holzkohle schnell auf Temperatur zu bringen, gibt es außerdem Anzündkamine – entsprechende hitzebeständige Handschuhe beim Bedienen nicht vergessen.

6. Wie wird das Reinigen des Grills zum Kinderspiel?

Neben speziellen Grillbürsten aus Edelstahl oder Messing, die das Reinigen der Grillrosts erleichtern, kann die heiße Grillfläche zu anfangs auch mit einer halbierten Zwiebel abgerieben werden.

Das sorgt nicht nur für einen würzigen Geruch, sondern entfernt auch leichte Verschmutzungen auf dem Rost. Zum Entfernen von hartnäckigerem Schmutz am Grill eignet sich eine Mischung aus rund 400 ml Essig sowie ca. 50 ml Spülmittel.

Beide mischt man in einer Sprühflasche mit Zerstäuber. Anschließend sprüht man das Gemisch auf den Grill oder Rost und lässt es zehn Minuten einwirken, um alles anschließend mit der oben beschriebenen Grillbürste zu entfernen und einen sauberen Grill zu hinterlassen, der für den nächsten Einsatz bereit ist.

Von RND/fla

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