Vortrag in Universität
Wenn es im Winter richtig kalt wird, füllt sich das Postfach des Kieler Meteorologen und Klimaforschers Mojib Latif (57) mit „verdammt vielen bösen E-Mails“. Hohn und Spott ergieße sich dann über ihn, weil er vor globaler Erwärmung warne, erzählt der Professor, der am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften lehrt. Der Wissenschaftler: „Viele verstehen nicht den Unterschied zwischen einer Wettervorhersage, die sich auf die nächsten Tage bezieht, und einer Klimavorhersage, die die nächsten 100 Jahre im Blick hat.“ mehr
STED-Mikroskop
Feinste Strukturen des Gehirns aufzudecken, um seine Funktionsweise zu enträtseln – diesem Ziel sind Forscher um Prof. Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Mit der von Hell entwickelten STED-Mikroskopie ist es den Wissenschaftlern nach Angaben des Instituts erstmals gelungen, scharfe Live-Bilder aus dem Gehirn einer lebenden Maus aufzunehmen. mehr
Xlab Science-Festival
"In diesem kleinen Reagenzglas befinden sich sieben Milliarden Escherichia coli Bakterien – ich gebe das mal rum.“ Die meisten der Zuhörer sind in diesem Moment wohl froh, einen Sitzplatz weit entfernt vom Rednerpult im vollbesetzten Hörsaal gefunden zu haben. Der Göttinger Mikrobiologe und Genomforscher Prof. Gerhard Gottschalk hat beim Xlab-Science-Festival über „EHEC: Wenn mikrobielle Evolution auf die Spitze getrieben wird“ referiert. mehr
Super-Erde
22 Lichtjahre von der Erde entfernt haben Astrophysiker einen möglicherweise bewohnbaren Planeten entdeckt. Die Super-Erde mit der Bezeichnung GJ 667Cc hat die viereinhalbfache Masse unserer Erde und umkreist auf einer Umlaufbahn von 28,15 Tagen einen Zwergstern der Klasse M, teilte die Universität Göttigen am Donnerstag mit. mehr
Expedition zu Bernsteinwäldern
Sechs Wochen hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Dr. Alexander Schmidt vom Courant Forschungszentrum Geobiologie der Universität Göttingen in den „Bernsteinwäldern“ im südlichen Pazifik verbracht. Während der Expedition untersuchten die Wissenschaftler die Bernsteinvorkommen Neuseelands und auf der Pazifikinsel Neukaledonien. mehr
Basler Kulturhistoriker
Der Basler Kulturhistoriker Jacob Burckhardt (1818-1897) gilt als Begründer der wissenschaftlichen Kunstgeschichte im heutigen Sinn. Über Burckhardts historische und kulturhistorische Leistungen gibt es viele Untersuchungen, doch über seine Beziehung zur Musik wusste man bislang nur wenig. mehr
Dokumentation
Tobias Mayer hätte bestimmt gern eine digitale Schnitzeljagd durch Göttingen gemacht. Aber der Astronom ist bereits im Jahr 1751 in die Stadt gekommen. Da war noch nicht einmal an eine elektrische Stromversorgung zu denken, und Geocaching über GPS überschritt jegliche menschliche Vorstellungskraft. Trotzdem hat Mayer den entscheidenden Beitrag geleistet, um diese Technik zu ermöglichen. Vereinfacht gesagt, benutzte er als erster den Mond als Satellit der Erde und bestimmte die Längengrade mit Hilfe der Sterne. mehr
Der langjährige Direktor der Abteilung „Kinetik der Phasenbildung“ am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Prof. Manfred Kahlweit, ist am 24. Januar gestorben. Der 1928 in Ostpreußen geborene Physiker studierte in Göttingen. mehr
Xlab-Science-Festival
Das ist so schön, das hängt man sich am besten übers Bett, dann wacht man jeden Morgen mit einem Lächeln auf dem Gesicht auf.“ Für viele der Zuhörer im zum Bersten gefüllten Hörsaal mit 420 Plätzen ist dies wohl eine gänzlich neue Sicht auf das Periodensystem der Elemente, aber sie zeugt davon, mit wie viel Herzblut und manchmal fast kindlichem Enthusiasmus Jean-Marie Lehn in seiner Arbeit aufgeht. mehr
Vortrag beim Xlab-Science-Festival
"Unsere Gesellschaft hat Schwierigkeiten mit der Intuition“, hat Prof. Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin die Problematik seines Forschungsthemas zusammengefasst. mehr
Xlab-Science-Festival
Zwei Männer im Harz können auf den längsten genetisch belegten Familienstammbaum verweisen. Die Vorfahren von Manfred Huchthausen und Uwe Lange lebten vor 100 Generationen in der Bronzezeit. Vor 3000 Jahren wurden ihre Gebeine in die Lichtensteinhöhle im Sösetal geschafft, wo Höhlenforscher sie 1980 entdeckten. mehr
Renaissance-Schrift „Felsinais“
Rund 500 Jahre lang galt die Felsinais, ein Epos des italienischen Dichters Marco Girolamo Vida, als verschollen. Nun hat der Philologe Prof. Thomas Haye von der Universität Göttingen das Werk in der Vatikanischen Bibliothek entdeckt. Vida verherrlichte in der Felsinais den Kampf von Papst Julius II. um die Stadt Bologna zu Beginn des 16. Jahrhunderts. mehr