Öffnet auch während der „Kohleferien“: Neue Staats- und Universitätsbibliothek am Platz der Göttinger Sieben.
Die Freizeit muss durch Vor- oder Nacharbeit außerhalb der „Kohleferien“ erreicht werden. Seit 2007 gibt es die „Betriebsruhe zu Energiesparzwecken“. Nach Angaben des Gebäudemanagements zeigte schon die erste General-Abschaltung, dass die Maßnahme wiederholt wird. Allerdings kürzer als im ersten Jahr: Nur zwischen Weihnachten und dem ersten Werktag im Januar wird abgeschaltet. Für die verordnete Arbeitspause hat sich der Begriff „Kohleferien“ eingebürgert, auch wenn das Heizmittel wohl kaum noch in Uni-Gebäuden verwendet wird.
„Aufgrund der Abschaltung von Strom und Heizung in den Ferien halten es die Besetzer des Verfügungsgebäudes derzeit für technisch nicht möglich, die Besetzung aufrecht zu erhalten“, teilte die Gruppe mit, die seit sechs Wochen Räume besetzt hielt. Während der vorlesungsfreien Zeit solle es Protestaktionen in der Göttinger Innenstadt geben, „im größeren Rahmen werden die Proteste aber erst mit Ende der Winterferien fortgesetzt“, heißt es in der Erklärung.
Zu den Gebäuden, die durchgehend geheizt werden zählt das Hauptgebäude der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) am Platz der Göttinger Sieben. Die Bibliothek ist vom 27. bis 30. Dezember und vom 2. bis 3. Januar von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Das Gebäude am Papendiek öffnet vom 28. bis 30. Dezember von 10 bis 16 Uhr. Die Bereichsbibliothek Medizin ändert die Öffnungszeiten. Geschlossen sind die Bereichsbibliotheken Chemie, Forst, Physik sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
jes