Aus der Gedächtnisambulanz des Universitätsklinikums Göttingen wird Dr. Anja Schneider Fragen zu ersten Anzeichen der Krankheit und Unterscheidungsmerkmalen zu anderen Erkrankungen beantworten, ebenso wie zum Bereich der Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.
Über den Forschungsstand im Bereich der Demenzerkrankungen und zum Verlauf der Erkrankungen wird ein Experte der Abteilung Neurologie des Universitätsklinikums Auskunft geben.
Für den Fall einer Demenzerkrankung sollte möglichst vorgesorgt sein. Wer soll dann im Auftrag des Kranken handeln dürfen, wer als Betreuer eingesetzt werden. Auch welche ärztlichen Maßnahmen durchgeführt werden dürfen, sollte rechtzeitig festgelegt sein. Solche Verfügungen und Vollmachten sind das Thema von Solveig Gabeler, gesetzliche Betreuerin beim Betreuungsverein der Stadt Göttingen.
Zu Leistungen der Pflegeversicherung im Falle der Pflegebedürftigkeit und den Gutachterbesuchen wird ein Experte der Krankenkassen Stellung nehmen.
Wertschätzung
Wie man an Demenz erkrankte Menschen über möglichst viele Sinne ansprechen kann, ist eine Aufgabe der Ergotherapeuten. Die Betroffenen sollen nicht irgendwie beschäftigt werden, sondern Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfahren. Fragen der Leser zu diesem Bereich beantwortet Beate Hager, Ergotherapeutin beim Paritätischen Sozialzentrum in Göttingen.
Die genauen Telefonnummern unter denen die fünf Experten zu erreichen sein werden, werden auf der Gesundheitsseite im Tageblatt vom Dienstag, 1. September, bekanntgegeben.
Von chb
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