Der Duderstädter ist kein Therapeut, er hilft ehrenamtlich, indem er Vorträge über Lokalgeschichte hält, aktuelle Themen beispielsweise aus der Berichterstattung des Tageblatts aufgreift und weiter ausarbeitet. Der ehemalige Apotheker steckt viel Zeit in die Vorbereitung dieser Vorträge – und fühlt sich durch die Reaktionen der Demenzkranken belohnt.
„Ja, stimmt…“, das höre er oft und das zu erreichen, sei sein Ziel. „Da geht dann so ein Leuchten über die Gesichter“, beschreibt er die Wirkung seiner Vorträge. Der therapeutischen Wirkung ist er sich bewusst. Die Schwierigkeiten, das Erkennen und Erinnern bei den Demenzkranken hervorzurufen, beschönigt er nicht. „Es ist wirklich nicht einfach. Ich habe das auch erst lernen müssen“, sagt Brandenburg. Und: „Es gibt immer welche, die Mühe haben, zu folgen.“
Aber darauf stellt er sich ein. Den Erfolg seiner Bemühungen fasst er in einem Satz zusammen: „Das gibt ein Stück Identität wieder.“
lo
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