Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?
Nach meinem Abitur in Kassel wollte ich eigentlich wieder in meine Heimatstadt Köln zurück. Ein Studienfreund meines Vaters lehrte dort als Professor an der juristischen Fakultät. Er riet von der Massenuniversität Köln ab und empfahl die kleinere, aber sehr renommierte Universität Göttingen, zumindest für die ersten Semester. Mit der Absicht, nach vier Semestern nach Köln zu wechseln ging ich dorthin und Göttingen wurde und blieb meine Wahlheimat.
Denke ich an Göttingen, denke ich sofort an…
…eine unvergessliche aber irgendwie viel zu kurze Studienzeit.
Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?
Die Ausrichtung der Generalversammlung von ELSA-Deutschland (European Law Students' Association) im Januar 1999 mit fast 600 Teilnehmern aus ganz Europa.
Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsplatz in Göttingen?
Das "BB's" in der Theaterstraße und "Die Oper" in der Nikolaistraße.
Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, bzw. welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?
Als Mentor und Förderer mein langjähriger Chef Prof. Manfred Maiwald, als brillanter aber auch sehr anspruchsvoller Didaktiker Prof. Uwe Diederichsen und als Lehrmeister, wie man Führungsaufgaben und Beruf vereint der damalige Universitätspräsident Prof. Hans-Ludwig Schreiber.
Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?
Mit meinen Aufgaben zunächst als Präsidentin von ELSA-Göttingen, dann als Mitglied des Bundesvorstandes von ELSA-Deutschland und später im StuPa (Studentenparlament) und im Konzil.
Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal entscheiden könnten?
Wieder Jura, aber von Anfang an im Doppelstudium mit BWL (Betriebswirtschaftslehre).
Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?
Eine Kombination: Wenn man in einer Sache Meister geworden ist, sollte man in einer neuen Sache Schüler werden, denn träume nicht Dein Leben, sondern leben Deinen Traum.
Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wieder sehen?
Mein Büro bei ELSA-Göttingen und am Lehrstuhl von Prof. Maiwald und meine Studenten-WG.
Welchen Tipp haben Sie für die heutigen Studenten?
Man sollte die Mischung anstreben, sein Studium zielstrebig voranzutreiben, aber eben auch über den Tellerrand zu gucken. Sprachen lernen und Auslandserfahrung sollten einen modernen studierten Menschen ebenso auszeichnen, wie die Bereitschaft durch die Übernahme von ehrenamtlichen Funktionen und Aufgaben seine sozialen Kompetenzen stets zu hinterfragen und auszubauen.
Von jes
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Kommentare
die is doof nicht doof – 26.02.10
Wenn die so redet ist die'n Arsch!Selber Schuld an der Scheiße und dann von übern Tellerrand gucken reden. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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