Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?
Guter Ruf der Universität, insbesondere in den Naturwissenschaften; Göttingen als kleine Großstadt; Nähe zu meinem Heimatort Holzminden; eine Einladung an die chemischen Institute noch zu meiner Schulzeit; schnelle soziale Kontakte über Consemester und ältere Studierende aus Holzminden.
Denke ich an Göttingen, denke ich sofort an…
…viele schöne Feste, Doppelkopf, tolle erste Jahre mit meiner Frau.
Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?
Wohnen im 5. Stock des Klavierhauses Merz in der Prinzenstraße und Soleier bei Hans Just (Kneipe in der Düsteren Straße).
Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?
Haus der Burschenschaft Holzminda in der Wilhelm-Weber-Straße.
Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?
Professor Peter Boldt, dessen Ruf nach Braunschweig ich mit anderen Mitarbeitern gefolgt bin, sowie das Angebot in Chemie mit den Lehrern (Glemser, Brockmann, Wagner) was Klasse hatte.
Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?
Gespräch mit Freunden oder eine Runde Doppelkopf.
Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal entscheiden könnten?
Chemie.
Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?
Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es.
Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wiedersehen?
Den Ratskeller
Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?
Tun, was man sagt; keine Angst, aber doch Respekt haben; immer das Feedback seiner Umgebung suchen und die Ergebnisse aktiv bearbeiten, zu Hause und auch extern, zum Beispiel mit Coach - in jeder Aufgabe! Karriere frisst sonst Seele, Mitarbeiter und auch das Unternehmen auf. Außerdem ein Studium generale (zum Beispiel Philosophie, Jura, Betriebswirtschaft) unbedingt wahrnehmen und "Einmal Legionär" von Phillip Rosenthal lesen.
Von jes
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