Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?
Der gute Ruf der Universität und des Fachbereichs sowie die attraktive Studentenstadt mit großer Historie. Sicherlich auch die vielen Empfehlungen von Freunden und Verwandten, die ebenfalls in Göttingen studiert haben.
Denke ich an Göttingen, denke ich sofort an…
…glückliche Studienjahre, Gänseliesel, sehr guten interdisziplinären Austausch zu früher und zu später Stunde…
Was war in dieser Zeit für Sie ein unvergessliches Erlebnis?
Wissenschaftlich: die Abgabe der Dissertation (im 8. Schwangerschaftsmonat). Politisch: der Fall der Mauer, den wir in Göttingen sehr hautnah miterleben konnten. Privat: die Heirat eines sehr lieben Kommilitonen und die Geburt unseres ersten Sohnes.
Was war Ihr Lieblingslokal beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?
Damals die „Kellerkneipe“ Blue Note, in der unter anderem die Weihnachtsparty der Wiwis alljährlich gefeiert wurde, bei guter Finanzlage das Restaurant „Maison Blanche“ in Grone, ein fantastischer Franzose, den es heute leider nicht mehr gibt.
Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?
Herr Professor Dr. Günther Schanz, Vertreter der verhaltensorientierten Betriebswirtschaft und Experte für Wissenschaftstheorie.
Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?
Durch einen Kaffeeplausch in der Cafeteria mit sympathischen Kommilitonen/innen, durch die (Mit)Organisation von spontanen kleineren Studentenpartys, durch Akquisitions- und Organisations-Aktivitäten fürs Market-Team, einer Studenteninitiative.
Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal entscheiden könnten?
Psychologie mit Nebenfach Betriebswirtschaftslehre.
Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?
Carpe diem!
Welchen Ort in Göttingen würden Sie gern einmal wiedersehen?
Die Villa Stich, meine frühere Arbeitsstätte als Wissenschaftliche Mitarbeiterin, sowie die Geburtshilfestation der alten Frauenklinik, die als vorübergehendes Arbeitsdomizil (mit Kartenmaterial und Anschauungsobjekten) dienen musste.
Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?
Eine „breite“ Fächerkombination wählen; die Universität für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit nutzen; nationale und internationale Studienerfahrungen sammeln.
In der nächsten Folge beantwortet die Fragen: Ulrich Dempwolf. Zuletzt erschienen und unter www.goettinger-tageblatt.de nachzulesen: Wolfgang Bittner, Holger Sievers, Edzard Reuter, Stephan Schaede, Wolfgang Hartwig, Katja Reider, Martin Rudolph, Fritz Güntzler.
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