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Internationale Raumstation

Astronauten führen Experimente im All durch


Zwei Astronauten haben am Dienstag in einem fast sechsstündigen Außenbordeinsatz kleinere Wartungsarbeiten an der Internationalen Raumstation (ISS) vorgenommen und mehrere Experimente im All durchgeführt.
US-Astronaut Fincke auf der ISS: "Es ist schön wieder hier zu sein."

US-Astronaut Fincke auf der ISS: "Es ist schön wieder hier zu sein."

© Nasa

Für den US-Astronauten Michael Fincke, den derzeitigen Kommandanten der ISS, war es bereits der fünfte Einsatz im All. Für den Russen Juri Lonchakow war es das erste Mal. „Es ist schön wieder hier zu sein“, sagte Fincke, als er in das Vakuum des Weltalls ausstieg.

Bei dem Einsatz ging leider nicht alles glatt. Gegen Ende musste ein Experiment der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA) wieder abgebaut und in die Station gebracht werden, weil es Probleme bei der Übertragung der Daten zu den russischen Bodenstationen gab. Bei dem Experiment sollte der Einfluss des Weltalls auf verschiedene Materialien untersucht werden.

Eines der Ziele des Einsatzes war es, am russischen Teil der Station eine sogenannte Langmuir-Messsonde zu installieren. Sie soll Rückschlüsse auf die möglichen Ursachen der Probleme bei jüngsten Landungen der Sojus-Kapseln ermöglichen. Im Oktober 2007 und im April 2008 waren die Sojus-Kapseln zu steil in die Erdatmosphäre eingetreten, was zu schnelleren und für die Besatzung deutlich gefährlicheren Landungen führte.

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