Bereits über 20 Jahre wird im Zentrum Anaesthesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin der Universitätsmedizin Göttingen über den chronischen Schmerz geforscht, gelehrt und vor allem Schmerz behandelt. Mit dem Konzept des „Göttinger RückenIntensivprogramm (GRIP)“ haben die Göttinger Schmerzforscher bundesweit Standards gesetzt. Die Therapeuten verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz mit medizinischer Schmerztherapie sowie mit Psycho-, Physio- und Sporttherapie. Aktivität statt Schonung bei chronischen Rückenschmerzen heißt die Kurzformel. Mit ihrem Ansatz von Bewegung und Belastung versuchen die Therapeuten den Teufelskreis chronischer Schmerzen zu durchbrechen und die Situation der Patienten langfristig zu verbessern.
Den ersten Vortrag „Gibt es neue Erkenntnisse über chronische Schmerzen?“ hält Prof. Michael Strumpf, Leiter der Schmerz-Tagesklinik und -Ambulanz. Zum Thema „Was können wir Ihnen zur Therapie chronischer Schmerzen bieten?“ spricht danach Prof. Michael Pfingsten, Leitender Psychologe der Schmerz-Tagesklinik und -Ambulanz. „Raus aus dem Schmerz, zurück in den Alltag“ ist der Titel des Vortrags von Heike Norda, Deutsche Schmerzliga, Selbsthilfegruppe Neumünster.
Im Zusammenhang mit dem Patientenforum soll eine neue Göttinger Selbsthilfegruppe „Chronische Schmerzen“ in der Schmerz-Tagesklinik gegründet werden. Sie wird von der Deutschen Schmerzliga und deren Schirmherrin: Dr. Marianne Koch unterstützt. Das erste Treffen dieser Selbsthilfegruppe findet statt am Dienstag, 26. Mai, von 17 bis 19 Uhr in den Räumen der Schmerz-Tagesklinik im Bettenhaus 1 des Uniklinikums.
Anmeldungen für das Treffen können vorgenommen werden über das Schmerztelefon der Deutschen Schmerzliga, montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter Telefon 0700/375375375, sowie unter Telefon 04321/53331, oder unter Telefon 04509/799056. Heike Norda von der Selbsthilfegruppe Chronischer Schmerz wird beim Patientenforums direkt für Fragen zur neuen Selbsthilfegruppe zur Verfügung stehen.
chb/umg
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