Der positive Trend ist seit fünf Jahren ungebrochen: In diesem Zeitraum stieg die Zahl der Beschäftigten und Hilfskräfte von 5736 um mehr als ein Fünftel. Die Steigerung ist besonders bemerkenswert, da in dieser Zeit die institutionelle Förderung des Landes Niedersachsen real im Wesentlichen konstant geblieben ist. Der Zuwachs der Beschäftigtenzahlen resultiert daher aus von den Wissenschaftlern im Wettbewerb mit anderen Universitäten zusätzlich eingeworbenen Dritt- und Sondermitteln. „Mit den Mitteleinwerbungen und den daraus resultierenden Neueinstellungen konnten wir unsere Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis stellen und unsere Leistungsfähigkeit in Forschung und Lehre deutlich erhöhen“, so Markus Hoppe.
Forschungsprojekte
261 der neuen Arbeitsplätze im vergangenen Jahr, also mehr als die Hälfte, sind Stellen für hochqualifizierte Wissenschaftler. 45 neue Stellen entstanden aus Mitteln der Exzellenzinitiative und 109 Stellen aus speziellen Forschungsprojekten. 84 neue Arbeitsplätze wurden aus Studienbeiträgen finanziert.
Den Anteil weiblicher Beschäftigter konnte die Universität im vergangenen Jahr vor allem bei den Professuren weiter steigern: Sieben neue Juniorprofessuren wurden ausschließlich mit Frauen besetzt, so dass die Frauenquote in diesem Bereich nun 50 Prozent beträgt. Unter den rund 300 Professuren hat sich der Frauenanteil seit dem Jahr 2001 mehr als verdoppelt, von 11,7 Prozent auf 24,6 Prozent. Unter allen Beschäftigten liegt der Frauenanteil an der Göttinger Universität bei rund 50 Prozent.
Zur Stiftungsuniversität Göttingen gehört neben der Universität auch noch der Bereich der Universitätsmedizin. Zusammen beschäftigen beide Bereiche rund 14.000 Menschen. Die Stiftungsuniversität ist damit größter Arbeitgeber in Südniedersachsen.
pug
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Kommentare
pug wieder mal qualitätsjournalismus – 06.02.10
"... zeigt wie wenig sich der Autor mit den tatsächlichen Zuständen auseinandergesetzt hat."Schlimmer: "Der Autor" ist "pug" - die *P*ressestelle der *U*niversität *G*öttingen. Tja, GT, warum teure Journalisten einstellen (und als Job-Motor fungieren?), wenn man auch kostenlos Waschzettel ins Blatt heben kann? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Die Uni als Jobmotor darzustellen selbstuniversitätsaushilfsstudent – 05.02.10
ist in der Tat ein Witz. Zum Einen ist die Uni als Arbeitgeber eher eine Verwahranstalt für sehr bequeme Mitarbeiter, (Ausnahmen z.T in der Ärzteschaft und dem Pflegepersonal)die in anderen Ttätigkeitsfeldern in der freien Wirtschaft keine Chance hätten.
In der Verwaltung und in der Forschung gehts sehr gemach zu:
bei z.T. höchsten Vergütungssätzen.
Weiss eigentlich jemand, was aus dem Fördermittelbetrugsvorhalt geworden ist ?
Da hatten doch Unimitarbeiter Millionen Gelder beantragt und ausgegeben, für Leistungen und Behauptungen, die nicht stimmten ?
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na super! Bürger – 05.02.10
Anstatt hundert Nichtskönner Hiwis und studentische Tutoren einzustellen lieber 4 richtige Lehrkräfte.Mein Freund verliert jetz seinen Uni job weil er einen Bachelor "Abschluss" hat und die Uni ihm 2€ mehr zahlen müsste da feuert sie ihn lieber und stellt den nächsten Trottel ein. Die Uni als Job - Motor zu bezeichenen ist eine Unverschähmtheit und zeigt wie wenig sich der Autor mit den tatsächlichen Zuständen auseinandergesetzt hat. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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