Ulrike Beisiegel, 1952 in in Mülheim an der Ruhr geboren, studierte Biologie in Münster und Humanbiologie in Marburg. 1979 wurde sie am Fachbereich Medizin in Marburg promoviert. Ein Postdoc-Aufenthalt führte sie an das Department of Molecular Genetics der University of Texas (USA), wo sie bei den späteren Nobelpreisträgern Josef L. Goldstein und Michael S. Brown arbeitete. 1990 habilitierte sie sich an der Universität Hamburg. Seit 2001 ist sie dort Direktorin des Instituts für Biochemie und Molekularbiologie.
Beisiegel ist Sprecherin des Ombudsgremiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates. Darüber hinaus ist sie Senatorin der Leibniz-Gemeinschaft und in nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gremien tätig. Sie ist Inhaberin der Ehrendoktorwürde der schwedischen Universität Umeå und weiterer wissenschaftlicher Auszeichnungen.
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