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Ein gemeinsames Ziel: Brustkrebs früh erkennen

Unterschiedliche Diagnostikmethoden für verschiedene Patientinnen Ein gemeinsames Ziel: Brustkrebs früh erkennen

Brustkrebs früh erkennen – das ist die Zielsetzung einer effektiven Brust­diagnostik. Bildgebende Untersuchungsverfahren erlauben, in das Innere der Brust zu schauen und Frühstadien eines Tumors zu entdecken.

Sämtliche Methoden der Brustdiagnostik haben ihre Vor- und Nachteile: hier die Mammographie.

Quelle: Merkel

Mammographie

Bei der Mammographie werden ein bis zwei Röntgenaufnahmen von jeder Brust angefertigt. Die Vorteile der Methode bestehen im zuverlässigen Nachweis von Mikroverkalkungen, die im Einzelfall Hinweis auf das Vorliegen sehr früher Karzinomstadien sein können. Deutliche Einschränkungen erfährt die Röntgenmammographie allerdings bei Frauen mit dichten Gewebestrukturen, da in diesen Fällen nicht-verkalkte Tumoren kaum oder auch gar nicht erkannt werden können.

Ultraschall

Der Ultraschall stellt eine wichtige Ergänzung zur Mammographie dar, da es innerhalb dichter Gewebestrukturen Tumoren besser abbilden kann und ohne Röntgenstrahlung auskommt. Der alleinige Ultraschall ist für die Brustkrebsfrüherkennung bei Frauen ab dem 40. Lebensjahr allerdings nicht geeignet, da er Tumoren im Milchgang kaum und Karzinome außerhalb des Milchganges erst ab einer Größe von acht bis zehn Millimeter zuverlässig nachweisen kann.

MRT der Brust

Die MRT der Brust ist sicherlich das aufwendigste, allerdings auch das aussagekräftigste der drei Verfahren. Die Untersuchung erfolgt in einem Ganzkörpermagneten. Positiver Aspekt: Die Methode kommt ohne Röntgenstrahlen und ohne Gequetsche der weiblichen Brust aus. Limitierender Faktor dieses Verfahrens ist in erster Linie die Kostenfrage, da eine Mamma-MRT in einer Größenordnung um 500 Euro liegt.

Vielfältige Methoden

Für Frauen mit normalem Lebenszeitrisiko bestehen derzeit zwei Möglichkeiten der Brustkrebsfrüherkennung. Zum einen gibt es in Deutschland ein Mammographie-Screening, zu dem Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr alle zwei Jahre eingeladen werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit, eine individualisierte Brustkrebsfrüherkennung innerhalb eines Diagnostik-Zentrums durchführen zu lassen. Dies ist für Frauen mit normalem Lebenszeitrisiko ab dem 40. Lebensjahr sinnvoll.

Für Frauen mit definiertem Hochrisikoprofil gibt es eindeutige Empfehlungen: Ab dem 25. Lebensjahr in Abständen von einem Jahr eine Mamma-MRT durchzuführen. Die Röntgenmammographie sollte bei Hochrisikofrauen nicht mehr vor dem 40. Lebensjahr eingesetzt werden, da unter anderem Röntgenstrahlung in dieser Gruppe vermieden werden muss.

Für Frauen, die bereits Brustkrebs hatten gibt es ebenfalls Empfehlungen: Nach brusterhaltender Operation wird eine Mammographie der betroffenen Seite alle sechs Monate, der Gegenseite alle zwölf Monate über einen Zeitraum von drei Jahren angeraten. Danach folgenden Untersuchungen in Intervallen von einem Jahr für beide Seiten. Alternativ hierzu kann eine MRT einmal pro Jahr erfolgen. Nach Entfernung der Brust sollte zumindest die Gegenseite einmal pro Jahr mammographiert oder im MRT untersucht werden.

Die wichtigen Notrufnummern

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Sonja Schwarzburger, Sonja Ahrens, Janina Japke (vl.)

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