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Schonende Therapien bei Venenleiden

Krankenkassen regeln mögliche Kostenübernahme Schonende Therapien bei Venenleiden

Krampfadern sind keine Seltenheit: Jeder zweite Europäer zwischen 25 und 74 Jahren leidet nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin unter ihnen.

Auf Beine achten: Krampfadern sind nicht nur optisch störend, sie können auch mit Schmerzen und der Entwicklung von Krankheiten einhergehen.

Quelle: iStock_ Chabraszewski

Vor allem, wer viel steht oder sitzt, läuft Gefahr, dass sich das Blut in den Beinen staut und die Venen zu bläulich schimmernden, knotenartig verschlungenen Krampfadern – in der Fachsprache Varizen genannt – anschwellen.

Begünstigt werden Venenleiden durch Übergewicht, Bewegungsarmut und Schwangerschaften.

Was viele nicht wissen: Krampfadern sind nicht nur optisch störend, sie können auch mit Schmerzen und der Entwicklung gefährlicher Krankheiten einhergehen. Dazu gehören die sogenannten schweren Beine, Venenentzündungen, nächtliche Wadenkrämpfe und Hautverfärbungen – bis hin zu offenen Beinen.

Der Hauptgrund des Venenleidens liegt dabei meistens in einer angeborenen Bindegewebsschwäche der Venenwand: Da die Venenklappen in ihrer Funktion beeinträchtigt sind, fließt das Blut nicht mehr störungsfrei zum Herzen. Es staut sich vielmehr – der Schwerkraft folgend – in die Beine zurück.

Möglichst rechtzeitig und passgenau helfen

Gerade daher ist es wichtig, sich als Betroffener möglichst rechtzeitig und passgenau helfen zu lassen – etwa per Lasertherapie. Dr. Volker Bauer, langjährig erfahrener Gefäßspezialist in der Chirurgischen Gemeinschaftspraxis Northeim, weist auf die Vorteile dieses Verfahrens hin: „Bei einer Lasertherapie kann der Eingriff ohne Probleme ambulant und mit örtlicher Betäubung durchgeführt werden.“

Nach der Operation sei nur mit wenigen Tagen Krankenstand zu rechnend. Zum Vergleich: Herkömmliche Stripping-Operationen, bei denen die betroffene Vene ganz oder teilweise herausgezogen wird, erfordern teilweise mehrere Tage stationären Aufenthalt und ein bis zwei Wochen Krankschreibung. Zudem sind sie häufig mit schmerzhaften Blutergüssen und Narben verbunden.

Ummantelung der Stammvene

Ähnlich schonend wie die Lasertherapie wirkt dem Northeimer Gefäßchirurgen Dr. Bauer zufolge eine Ummantelung der Stammvene. Hier stellt der Operateur mittels eines sogenannten Venopatches, also einer Art „Kunsthaut“ aus einem speziellen Kunststoff, die Klappenfunktion der Vene wieder her. Besonders hervorhebenswert: Bei den modernen Methoden bleibt die betroffene Stammvene erhalten – sowohl für die Durchblutung als auch für den Fall, dass sie später einmal als Bypass-Operation für erkrankte Herzkranzgefäße gebraucht werden sollte.

Mittlerweile haben diverse Krankenkassen durch Sonderverträge sichergestellt, dass ihre Mitglieder von der schonenden Methode der Lasertherapie profitieren können. Insbesondere die AOK, aber auch mehrere Betriebskrankenkassen übernehmen die anfallenden Kosten für die Patienten. Mehr Informationen für Betroffene gibt es unter anderem auf www.chirurgie-northeim.de oder Tel. 05551/9880440. r

Die wichtigen Notrufnummern

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