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Roboterunterstützte, minimal-invasive Operationen

Frauenklinik der UMG Roboterunterstützte, minimal-invasive Operationen

Seit zwei Jahren steht der Frauenklinik der UMG die neue roboter-assistierte Operationstechnik zur Verfügung, die „minimal-invasive Operationen“ in höchster Präzision, auch unter schwierigen Bedingungen erlaubt.

Höchste Präzision durch schonende roboterassistierte Operationstechnik.

Quelle: R

„Roboter“ klingt zunächst nach fremdgesteuerter Zukunftstechnik, ist aber nur eine Weiterentwicklung der seit vielen Jahren praktizierten Laparoskopie („Schlüssellochchirurgie“), bei der durch winzige Schnitte mithilfe einer eingeführten Kamera und langen, feinen Instrumenten operiert wird. Die nicht optimale Sicht und der Einsatz starrer Instrumente setzen dieser Methode jedoch Grenzen.

Bei der neuen Methode überträgt ein OP-Roboter die Handbewegungen des Operateurs direkt auf die chirurgischen Instrumente, die der Arzt unter dreidimensionaler Sicht und Vergrößerung genau steuern kann. Der OP-Roboter wird nicht programmiert und führt keinen Operationsschritt selbstständig durch!

Bei kleiner OP-Wunde können so auch komplizierte, große Eingriffe schonender, oft mit nur geringem Blutverlust und vor allem ohne Bauchschnitt durchgeführt werden.

Dies bedeutet:

• schnellere Erholung nach der Operation,

• weniger Schmerzen,

• weniger Verwachsungen im Bauchraum,

• bessere Ergebnisse bei Frauen mit Kinderwunsch,

• kürzerer Krankenhausaufenthalt und schnellere Rückkehr zur körperlichen Aktivität.

• Ganz besonders profitieren Patientinnen mit (auch erheblichem) Übergewicht, bei denen eine konventionelle Operation oft sehr schwierig ist, lange dauert, und mit schlechter Heilung der großen Wundflächen, mit Infektionen, Schmerzen und Komplikationen durch eine verlängerte Bettruhe einhergehen kann.

Die Frauenklinik der UMG führt, bei entsprechender Befundlage, viele Operationen nach wie vor konventionell durch Bauchschnitt oder von der Scheide her aus. Die Ärzte haben aber auch große Erfahrung mit dem robotergestützten Operieren.

Die Techniken kommen zur Anwendung:

• zur Entfernung von Myomen aus der Gebärmutterwand oder von Endometrioseherden, um eine Schwangerschaft möglich zu machen,

• bei adipösen Patientinnen mit Indikation zu einer Gebärmutterentfernung und

• bei gynäkologischen Krebsoperationen mit Entfernung der (pelvinen und paraaortalen) Lymphknoten

In der Frauenklinik der UMG wird ausführlich zu den zur Verfügung stehenden Methoden beraten, wenn eine gynäkologische Operation notwendig ist. r

Die wichtigen Notrufnummern

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Kontaktdaten
Verkaufsteam Gesundheit und Pflege beim Göttinger Tageblatt
Sonja Schwarzburger, Sonja Ahrens, Janina Japke (vl.)

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Sonja Ahrens
Telefon: 05 51 / 90 12 30
E-mail: s.ahrens@goettinger-tageblatt.de

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E-Mail: j.japke@goettinger-tageblatt.de

Sonja Schwarzburger
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E-mail: s.schwarzburger@goettinger-tageblatt.de