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Chronische Nierenfunktionsstörung oft zu spät erkannt

Anzeige Chronische Nierenfunktionsstörung oft zu spät erkannt

Die beiden „Volkskrankheiten“ Bluthochdruck und Diabetes mellitus erhöhen langfristig das Risiko für eine Nierenfunktionsverschlechterung. In den letzten Jahren hat die Häufigkeit des Diabetes dabei weltweit merklich zugenommen. Sofern keine rechtzeitige Diagnose und Therapie erfolgen, entwickelt sich eine langsame aber kontinuierliche Verschlechterung der Nierenleistung.

Mikroskopische Aufnahme zweier Nierenkörperchen (Glomeruli) nach einer speziellen Markierung des Gewebeschnittes. In den Glomeruli wird das Blut permanent filtriert und somit von Schadstoffen gereinigt.

Quelle: R

Ab einem gewissen Punkt besteht nur noch die Möglichkeit zur Dialysetherapie, was für betroffene Patienten eine erhebliche Belastung bedeutet. Diese „chronische Niereninsuffizienz“ ist deshalb so gefährlich, weil die Patienten über lange Zeit keine oder nur minimale Beschwerden bemerken (anders etwa als bei „Nierensteinen“). Frühsymptome sind oft sehr unspezifisch:

• Müdigkeit

• Abgeschlagenheit

• Kopfschmerzen

• Inappetenz

• Schwindel

Erst in späteren Stadien, und zumeist dann, wenn mit Hilfe einer Anpassung von Medikamenten und Lebensweise der Krankheitsprozess kaum mehr aufgehalten werden kann, leiden betroffene Patienten unter typischeren Beschwerden:

• Körpergewichtszunahme

mit Luftnot

• Juckreiz und Hautveränderungen

• Verwirrtheit

Dann ist es jedoch oft zu spät! Unser Ziel ist daher die möglichst frühe Erkennung und Behandlung einer beginnenden Nierenfunktionsabnahme. Durch Analysen von etwa Blutdruck, Nierenwerten, Urineiweiß und anderen Parametern ist eine Früherkennung der chronischen Niereninsuffizienz möglich. Dann kann durch Anpassung der Medikamente und verschiedene allgemeine Maßnahmen wie Ernährungsumstellung und körperliche Bewegung die Nierenschädigung aufhalten oder zumindest verlangsamt werden.

Sofern Sie also unter einer der beiden Krankheitsbilder leiden oder bei Ihnen bereits ein Nierenschaden anderer Ursache bekannt ist, möchten wir Ihnen sehr gerne unsere Hilfe anbieten. Hierfür haben wir seit Jahren verschiedene Sprechstunden bzw. Funktionsbereiche eingerichtet:

• Nierensprechstunde

• Hochdrucksprechstunde

• Prädialysesprechstunde

• Transplantationssprechstunde

• spezielle Urindiagnostik- und Ultraschalleinheit

• Dialysestation

• allgemeine nephrologische

Station und nephrologische

Intensivstation

Wir sind auch mit selteneren Krankheitsbildern wie etwa dem Morbus Fabry gut vertraut und haben uns zudem auf die Behandlung von schwersten Fällen des Bluthochdrucks spezialisiert („Barorezeptortherapie“). Schließlich verfügen wir über die Möglichkeit zur invasiven Untersuchung der Niere. Mittel einer speziellen Nadel wird in örtlicher Betäubung eine kleine Gewebeprobe aus dem Organ entnommen und unter dem Mikroskop untersucht (siehe Bild). Dies ist bei der genauen Diagnosefindung sehr hilfreich.

Über eine Kontaktaufnahme Ihrerseits würden wir uns sehr freuen!

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Klinik für Nephrologie und Rheumatologie

Universitätsmedizin Göttingen

Robert-Koch-Straße 40

37075 Göttingen

Tel.: 0551-39-22720 / -8502 / -8409 / Privatsprechstunde: 0551-66331

e-mail: nephrorheuma@med.uni-goettingen.de

Die wichtigen Notrufnummern

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Kontaktdaten
Verkaufsteam Gesundheit und Pflege beim Göttinger Tageblatt
Sonja Schwarzburger, Sonja Ahrens, Janina Japke (vl.)

Mediaberatung Gesundheit und Pflege

Sonja Ahrens
Telefon: 05 51 / 90 12 30
E-mail: s.ahrens@goettinger-tageblatt.de

Janina Japke
Telefon: 05 51 / 90 12 67
E-Mail: j.japke@goettinger-tageblatt.de

Sonja Schwarzburger
Telefon: 05 51 / 90 14 83
E-mail: s.schwarzburger@goettinger-tageblatt.de