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Vorbeugen: Psychische Gesundheit im Alter

Anzeige Vorbeugen: Psychische Gesundheit im Alter

Die Menschen in unserer Gesellschaft werden immer älter, gleichzeitig steigt aber auch das Risiko für viele Erkrankungen. Bei den psychischen Erkrankungen spielen im höheren Lebensalter vor allem Demenzen und Depressionen eine bedeutende Rolle. Im Alltag stellen diese Erkrankungen für die Betroffenen und deren Angehörige häufig eine erhebliche Belastung dar.

Dank positiver Lebensumstände und Sport werden die Menschen immer älter.

Quelle: AOK-Mediendienst

Aktuelle Empfehlungen zur Prävention

Die aktuelle nationale S3-Leitlinie „Demenz“ empfiehlt zur Vorbeugung demenzieller Erkrankungen regelmäßige körperliche Bewegung sowie eine geistig und sozial aktive Lebensführung. Auch eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung, beispielsweise eine mediterrane Diät, scheint von Vorteil zu sein.

Risikofaktoren für die Entstehung einer vaskulären Demenz sind neben Übergewicht die sogenannten „vaskulären Risikofaktoren“, die auch kleine Schlaganfälle verursachen können. Hierzu zählen insbesondere Bluthochdruck, Diabetes mellitus, erhöhte Blutfettwerte sowie Nikotinabhängigkeit. Um diese Risikofaktoren zu minimieren, ist eine frühe und gezielte Diagnostik im Rahmen der haus-/fachärztlichen Versorgung mittels Laborkontrollen und gegebenenfalls weiterer apparativer Zusatzdiagnostik sinnvoll. Durch eine konsequente medikamentöse Einstellung können Folgeschäden eines Bluthochdruckes oder eines Diabetes mellitus begrenzt werden.

Verdacht auf demenzielle Erkrankung oder Depression

Sollten im Alltag Einschränkungen des Gedächtnisses oder depressive Symptome auffallen, kann eine spezialisierte Diagnostik im Rahmen der fachärztlichen psychiatrischen Versorgung durchgeführt werden. Bei Gedächtnisproblemen erfolgt neben einer neuropsychiatrischen und labormedizinischen Untersuchung zunächst eine neuropsychologische Testung zur Objektivierung der Gedächtnisdefizite. Außerdem geben Bildgebungsverfahren Hinweise auf Hirnvolumenminderungen und neue nuklearmedizinische Verfahren können Ablagerungen krankhaft veränderter Proteine im Gehirn nachweisen.

Sollte sich der Verdacht auf eine demenzielle Erkrankung erhärten, kann durch Anpassung und Gestaltung des Lebensumfeldes, durch Beseitigung von vaskulären Risikofaktoren sowie durch den Einsatz spezifischer antidementiv wirksamer Medikamente der Verlauf der Erkrankung günstig beeinflusst werden. Depressionen können auch im hohen Alter medikamentös und psychotherapeutisch erfolgreich und effektiv behandelt werden. r

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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

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