Startseite GT
Volltextsuche über das Angebot:

Vielfältigkeit in allen Bereichen

Deutschlands Krankenhauslandschaft besticht durch breites Angebot Vielfältigkeit in allen Bereichen

1.953 Krankenhäuser mit insgesamt 498.000 Betten gibt es in Deutschland. Dort kümmert sich medizinisches Fachpersonal um Menschen, die nur in einem Krankenhaus oder einer Klinik behandelt werden können.

Nächster Artikel
Das Diagnostische Brustzentrum am Göttinger Bahnhof
Quelle: AOK-Mediendienst

Nicht nur Fachärzte  behandeln die Patienten, auch Pflegekräfte und Therapeuten stellen eine intensive Betreuung sicher. Außerdem verfügen Krankenhäuser über eine gewisse technische Ausstattung.
In der bundesdeutschen Krankenhauslandschaft gibt es Universitätskliniken, Allgemeinkrankenhäuser, Fachkrankenhäuser, Belegkrankenhäuser, Praxiskliniken sowie Tages- und Nachtkliniken.

Nicht nur stationäre Behandlung

Die Patienten bleiben in der Regel mehrere Tage im Krankenhaus. Das bedeutet, dass sie stationär untergebracht werden. In Krankenhäusern sind allerdings auch ambulante Behandlungen möglich, nach denen die Patienten nach der Untersuchung oder Behandlung nach Hause gehen können. Außerdem werden oft Spezialsprechstunden und Ambulanzen zu bestimmten Fachgebieten angeboten.
Zukünftig soll die Trennung zwischen ambulant praktizierenden Ärzten und Kliniken aller Art aufgeweicht werden. Unter dem Stichwort "integrierte Versorgung" sollen unterschiedliche Fachgebiete und Sektoren stärker miteinander vernetzt werden. Das soll die Versorgungsqualität der Patienten verbessern und die Gesundheitsausgaben senken.

Zahlen aus der Krankenhaus-Landschaft

Um aktuelle Zahlen aus der Krankenhaus-Landschaft kümmert sich regelmäßig das Bundesamt für Statistik. Demnach wurden im Jahr 2015 bundesweit 19,2 Millionen Patienten stationär im Krankenhaus behandelt. Mit steigender Tendenz, denn das waren 34.800 Behandlungsfälle mehr als im Vorjahr. Durchschnittlich blieben sie 7,4 Tage zur Behandlung im Krankenhaus – ebenso lang wie im Vorjahr.
Dabei gab es allerdings weniger Betten: Es wurden 2.700 weniger gezählt als im Jahr 2014. Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 77,6 Prozent. In öffentlichen Krankenhäusern waren die Betten zu 79,4 Prozent ausgelastet, in freigemeinnützigen Häusern zu 76,1 Prozent und in privaten Krankenhäusern zu 75,4 Prozent.

Fast jedes zweite Krankenhausbett (48,1 Prozent) stand in einem Krankenhaus eines öffentlichen Trägers, jedes dritte Bett (33,7 Prozent) befand sich in einem freigemeinnützigen Haus. Der Anteil der Krankenhausbetten in Einrichtungen privater Träger betrug 18,3 Prozent.

Etwa 882.300 Vollkräfte

Um die Patienten kümmerten sich bundesweit rund 882.300 Vollkräfte. Damit ist die Anzahl der auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten gemeint. 153.900 Personen gehörten zum ärztlichen Dienst und 728.400 zum nichtärztlichen. Dazu zählt auch der Pflegedienst, bei dem 320.200 Vollkräfte beschäftigt waren.

Die Zahl der Krankenhaus-Beschäftigten nahm 2015 leicht zu: Im Vergleich zum Vorjahr legte der ärztliche Dienst um 3.100 Vollkräfte zu und der (2,1 Prozent) und im nichtärztlichen Dienst wuchs um 19.700 Vollkräfte (2,8 Prozent).

Etwas anders sah es in den Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen aus. Eine stationäre Behandlung in einer Einrichtung nahmen im vergangenen Jahr 1,97 Millionen Patienten in Anspruch. Das waren 3.600 Behandlungsfälle weniger als im Vorjahr, also 0,2 Prozent. 1.153 Einrichtungen zählte das Bundesamt für Statistik auf diesem Gebiet. In denen standen den Patienten rund 164.700 Betten zur Verfügung.

Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 82,9 Prozent. Dabei erreichten öffentliche Einrichtungen eine Auslastung von 91,6 Prozent, während die von privaten Einrichtungen zu 80,4 Prozent ausgelastet waren.

Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen

Im ärztlichen Dienst waren im vergangenen Jahr auf diesem Gebiet rund 8.600 beschäftigt und im nichtärztlichen Dienst mit 21.300 Pflegevollkräfte wurden insgesamt 83.500 Beschäftigte gezählt.
Bei den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen sind im Gegensatz zu den Krankenhäusern private Träger die größten Anbieter. Sie stellten mit 65,9 Prozent fast zwei Drittel aller Betten. Bei Einrichtungen mit öffentlichen Trägern zählte das Bundesamt 18,6 Prozent der Betten. Mit 15,5 Prozent hatten freigemeinnützige Einrichtungen den geringsten Anteil des Bettenangebots. (wes)

Nächster Artikel
Die wichtigen Notrufnummern

Hier finden Sie die wichtigsten Notrufnummern in Göttingen und Umgebung.mehr

Kontaktdaten
Verkaufsteam Gesundheit und Pflege beim Göttinger Tageblatt
Sonja Schwarzburger, Sonja Ahrens, Janina Japke (vl.)

Mediaberatung Gesundheit und Pflege

Sonja Ahrens
Telefon: 05 51 / 90 12 30
E-mail: s.ahrens@goettinger-tageblatt.de

Janina Japke
Telefon: 05 51 / 90 12 67
E-Mail: j.japke@goettinger-tageblatt.de

Sonja Schwarzburger
Telefon: 05 51 / 90 14 83
E-mail: s.schwarzburger@goettinger-tageblatt.de