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Mehr Sicherheit: Einfache Assistenzsysteme nachrüsten

Verkehr Mehr Sicherheit: Einfache Assistenzsysteme nachrüsten

Moderne Autos haben heutzutage verschiedene Systeme an Bord, um die Sicherheit zu erhöhen. Regensensoren, Einparkhilfen oder Spurhalteassistenz können auch bei älteren Modellen nachgerüstet werden. Dabei sollte sich der Fahrzeughalter jedoch auf die Basics beschränken.

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Einparken ist manchmal eine knifflige Angelegenheit - elektronische Einparkhilfen können das Manöver erleichtern.

Quelle: Marc Müller

München. Bei nachrüstbaren Assistenzsystemen aus dem Zubehörhandel rät der Tüv Süd nur zu einfachen Aufrüstungen wie Einparkhilfen oder Regensensoren. "Ab circa 70 Euro sind Einparkhilfen zu bekommen", sagt Philipp Schreiber vom Tüv Süd.

Der Einbau sollte immer in einer Fachwerkstatt erfolgen. Von Spurhalte- oder Abstandswarnsystemen raten die Experten aus Sicherheitsgründen ab. Denn einige beziehen ein Smartphone mit ein, was bei eingehenden SMS oder Anrufen zu Unterbrechungen führen könne. Außerdem reiche die Leistung der Software nicht aus. Die originalen Systeme der Autohersteller arbeiten hier mit Radar, Kameras und spezieller Software.

Generell ratsamer sei es, auf Systeme der Autohersteller zurückzugreifen. "Die sind zwar in der Regel teurer, aber auf das Auto abgestimmt und in die Bordelektronik integriert", sagt Schreiber. Das sei vor allem dann wichtig, wenn eine Anhängerkupplung vorhanden ist. Die erkennen viele Systeme von Fremdanbietern nicht. Ein System für einen VW Golf gebe es für etwa 240 Euro plus Einbaukosten, sagt Schreiber.

 

dpa

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