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Auf Qualität und Langlebigkeit setzen

Gut gedämmt Auf Qualität und Langlebigkeit setzen

Über kurz oder lang führt kein Weg an einer energetischen Sanierung vorbei – das dürfte den Eigentümern von ungedämmten Altbauten klar sein

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Sicher und wirksam dämmen: Sanierer sollten auf Qualitäts­merk­male der Dämmstoffe achten.

Quelle: djd/IVH Industrieverband Hartschaum e. V.

Unnötig hohe Heizkosten und ein mitunter unbehagliches Wohnklima sprechen dafür, aktiv zu werden. Das „ob“ ist somit geklärt, doch mindestens so wichtig ist das „wie“, gibt Bauen-Wohnen-Experte Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de zu bedenken. „Eine Dämmung soll möglichst schnell und maximal lang den erwünschten Effekt bringen. Umso wichtiger ist eine sinnvolle Planung und die Entscheidung für qualitativ hochwertige Materialien.“

Lösungen der Marke Eigenbau scheiden aus: Der Laie kann gar nicht alle bauphysikalischen Aspekte überblicken, die zu einem dauerhaft sicheren und wirksamen Dämmkonzept gehören. „Der erste Weg sollte zu einem unabhängigen Energieberater führen, der die Gebäudesubstanz untersucht und Maßnahmen vorschlägt“, sagt Hartmut Schönell, geschäftsführender Vorstand des Industrieverbands Hartschaum (IVH), „nicht zuletzt in Hinblick auf Fördermittel“.

Neben der Dämmleistung kommt es auf Aspekte wie Robustheit und Langlebigkeit an. Styropor beispielsweise verbindet eine hohe Dämmleistung mit seinem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis und der Sicherheit, viele Jahrzehnte an der Fassade verbleiben zu können. Das führt zu einer positiven Ökobilanz: Der Dämmstoff, der aus einem Liter Erdöl produziert wird, spart am optimal gedämmten Gebäude in 50 Jahren bis zu 200 Liter Erdöl ein.

Bauherren und Sanierer sollten bei der Auswahl der Dämm-Materialien genau hinschauen, empfiehlt Schönell weiter: „Die Bezeichnung ‚Styropor’ dürfen nur Qualitäts-Dämmplatten der IVH-Mitglieder tragen.“ Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Fremdüberwachung werden diese Produkte zusätzlich auf einheitlich hohe Qualitätsstandards getestet. Prüfinstitute nehmen die Dämmleistung, die Druckfestigkeit und weitere Eigenschaften unter die Lupe. Somit kann der Sanierer sicher sein, dass die Wirkung der Dämmplatte den Angaben entspricht.  n     red/djd

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