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Haustypen im Überblick

Eine, zwei oder mehrere Familien Haustypen im Überblick

Wer sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen möchte, muss eine Vielzahl von Entscheidungen treffen. Eine der wohl grundlegendsten Entscheidungen betrifft den Haustyp. Die Auswahl ist vielfältig: vom Familienhaus bis zum Gebäude für Umweltbewusste.

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Bauherren können aus zahlreichen unterschiedlichen Haustypen wählen. Zu den bekanntesten zählen Fertighaus, Einfamilienhaus, Doppel- oder Reihenhaus sowie das Mehrfamilienhaus. Auch Haustypen, die Klimaschutz und Wohnkomfort miteinander verbinden, gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Quelle: red

Das Fertighaus zählt zu den am weitesten verbreiteten Haustypen. Grundsätzlich handelt es sich beim Haustyp Fertighaus um ein Gebäude, dessen Bauteile in einem Werk vorgefertigt und zur Baustelle geliefert werden. Auf der Baustelle werden die Einzelteile nur noch endmontiert. Mittlerweile werden diverse Haustypen wie Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser als Fertighaus angeboten.
Unter dem Haustyp Einfamilienhaus werden grundsätzlich alle Gebäude gefasst, die als Wohnraum für eine Familie dienen. Einfamilienhäuser können als Fertighäuser, aber auch als individuell geplante Architektenhäuser oder als Typenhäuser konzipiert werden.
Als Typenhaus werden Gebäude bezeichnet, die in einem bestimmten Wohngebiet nach einheitlichen Standards und mit der gleichen Ausstattung errichtet werden.
Im Gegensatz dazu bieten Zweifamilien-, Doppel- und Reihenhäuser Platz für zwei respektive mehr Familien. Dabei sind diese Haustypen vor allem dadurch gekennzeichnet, dass das äußerliche Erscheinungsbild einer solchen Einheit weitestgehend übereinstimmt.
Auch der Haustyp Generationenhaus ist für mehrere Familien ausgelegt. Allerdings sind diese Haustypen so konzipiert, dass zwar verschiedene Generationen unter einem Dach leben, diese aber genügend Freiraum haben, um ihr Leben als eigenständige Parteien zu gestalten.

Haustypen für Umweltbewusste

Immer mehr Bauherren achten bei der Planung ihres Hauses darauf, dass keine gesundheitsschädigenden Materialen verwendet und Energieverbrauch sowie Umweltbelastung auf ein Minimum reduziert werden.
Viele Baumaterialien enthalten gesundheitsschädigende Zusatzstoffe wie Asbest, Formaldehyd, Feinstaub, Bindemittel oder Weichmacher. Mit einem Ökohaus können solche Gesundheitsrisiken jedoch umgangen werden. Neben Holz werden beim Haustyp Ökohaus unter anderem auch Vollsteine und Ziegel verwendet.
Beim Haustyp Green Building werden nicht nur weitestgehend ökologische Baumaterialen verwendet. Darüber hinaus wird das Haus so konstruiert, dass der Energieverbrauch so gering wie möglich ausfällt. Effizienzhäuser sind ebenfalls durch einen besonders niedrigen Energiebedarf gekennzeichnet.

Wie gestalten sich die Wohnflächengrößen bei den gängigen Haustypen?

Einfamilienhaus: Die Wohnflächen bei Einfamilienhäusern liegen oft zwischen 100-150 Quadratmetern. Da Einfamilienhäuser zu den beliebtesten Haustypen zählen, ist das Angebot sehr groß. Daher sind gleichermaßen Einfamilienhäuser mit Wohnflächen unter 100 Quadratmetern oder mit weit über 250 Quadratmetern erhältlich.
Bungalow: Der Bungalow ist ein flexibler Haustyp, der sowohl als Single-Haus mit 80 Quadratmetern Wohnfläche als auch als Familien-Domizil mit über 150 Quadratmetern realisierbar ist.
Doppelhaus: Die gängigen Doppelhaus-Varianten bieten für jede Doppelhaushälfte meist die Wohnfläche, die auch für Einfamilienhäuser angeboten werden. Das heißt, dass jede Hälfte eines Doppelhauses im Schnitt zwischen 100-150 Quadratmeter Wohnfläche aufweist.
Villa: Meist handelt es sich bei Villen um großflächige und repräsentative Häuser, die mit großen Wohnflächen aufwarten. Daher sind neben großen Grundstücksflächen auch Wohnflächen von über 200 Quadratmetern keine Seltenheit.

Flexible Haustypen – auf veränderte Lebens­umstände reagieren

Insbesondere Familien mit kleinem Budget entscheiden sich vielfach für einen Bungalow. Charakteristisch für den Haustyp Bungalow ist die eingeschossige Bauweise. Im Hinblick auf die weiteren Ausstattungs- und Gestaltungsmerkmale sind der Fantasie allerdings kaum Grenzen gesetzt.
Als Nachteil des Bungalows ist vor allem die geringe Grundfläche zu nennen. Diese Schwierigkeit kann jedoch umgangen werden, wenn der Bungalow als modulares Haus konzipiert wird. Modulare Häuser sind Haustypen, die dank einer speziellen Bauweise diverse Erweiterungsmöglichkeiten bieten. Sollten sich im Zeitablauf die Lebensumstände ändern, kann ein modulares Haus entsprechend erweitert und angepasst werden.
BU: Bauherren können aus zahlreichen unterschiedlichen Haustypen wählen. Zu den bekanntesten zählen Fertighaus, Einfamilienhaus, Doppel- oder Reihenhaus sowie das Mehrfamilienhaus. Auch Haustypen, die Klimaschutz und Wohnkomfort miteinander verbinden, gewinnen zunehmend an Bedeutung.

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