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Pflegeleichtes Grün und Duftpflanzen

Gartentrend Pflegeleichtes Grün und Duftpflanzen

Den eigenen Garten genießen und dabei den Schmetterlingen und Hummeln zusehen – was könnte es Schöneres geben? Stark im Trend liegt pflegeleichtes Grün, das dem Freiluftzimmer zu jeder Jahreszeit Struktur gibt wie unterschiedliche Bambussorten.

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Quelle: r

Renaissance der Immergrünen

Göttingen. Als natürlicher Sichtschutz werden vor allem moderne Gartenbambus-Sorten, die keine Ausläufer bilden, immer beliebter, weil sie schnell wachsen und immergrün sind. Ihr filigranes grünes Blattwerk bietet besonders im Winter einen schönen Kontrast zur weißen Schneelandschaft und bietet auch im Spätsommer noch Atmosphäre, wenn die Blühsaison langsam zu Ende geht.

Doch muss der Gartenfreund auf Blühpflanzen wie Stauden und Sommerblumen nicht verzichten: Vor der immergrünen Kulisse kommen einzelne Blütenpflanzen im Beet oder im Kübel sowie Solitärsträucher wunderschön zur Geltung und werden richtig in Szene gesetzt.

Hier bietet es sich an, ganz gezielt Pflanzen mit besonderen Düften auszuwählen. Doch Vorsicht: Manche Düfte lassen den Genießer verträumt dahinschmelzen, während andere gar nicht wahrgenommen oder als zu intensiv empfunden werden. Deshalb sollte man vorab in einer Gärtnerei oder im botanischen Garten der eigenen Nase folgen, denn viele Düfte erschließen sich erst dann richtig, wenn man den Blüten nahe kommt.

Duftgarten im Jahreslauf

Schon ganz zeitig im Jahr öffnet zum Beispiel das Strauch-Geißblatt seine cremeweißen Blüten, die einen zarten Blütenduft freigeben. Ebenso weit tragend ist der helle Duft des Winter-Duftschneeballstrauches, dessen rosafarbene Blütenbälle sich oft schon im Dezember öffnen und bis in den April blühen. Im März verwöhnen die Veilchen mit ihrem unverwechselbaren Geruch. Hier empfehlen sich Garten- und Parmaveilchen, die besonders intensiv duften. Ein unvergleichliches Bukett spenden im Frühjahr Duft-Nelken wie die meisten Feder- und die Tatranelken.

Verführerische Düfte

Im Frühsommer steht der spanische Ginster in voller Blüte und ist schon aus 50 Metern Entfernung zu erschnuppern. Je nach Wetter ganz unterschiedlich intensiv, sind auch die kleinen Sternblüten des Gaudichs ein wahrer Duftgenuss. Und wenn die Blütenfülle im Herbst zurückgeht, gibt es noch den Flieder-Knöterich, der ab Ende Oktober seine Blütenpracht entfaltet und die kälter werdenden Tage mit seinem weit tragenden Honigaroma versüßt.  n     djd/bif

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