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Training hält Faszien elastisch

Physiotherapeuten Training hält Faszien elastisch

Das Fasziengewebe, von lateinisch: fascia, Bündel, ist eine spezialisierte Form von Bindegewebe, bestehend aus dem Eiweißbaustein Kollagen und viel Flüssigkeit, der Matrix. Es ist unter Belastung enorm anpassungsfähig.

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Quelle: Fotolia

Faszienforscher sehen es als eigenständiges Organ, bepackt mit vielen Sinnesrezeptoren und sensiblen Nerven. Sie befinden sich im oberflächlichen Unterhautgewebe, durchdringen Muskeln, Knochen, Blutgefäße und Nervenbahnen und umgeben Organe. Bei unspezifischen Rückenschmerzen spielen Verdickungen der Thorakalfaszie, das ist die starke Sehnenplatte im unteren Rücken, eine Rolle. Beim lockeren Laufen werden Faszien wie elastische Gummibänder vorgespannt und ermöglichen durch Entladen gespeicherter kinetischer Energie erstaunliche Leistungen, die sich nicht allein durch muskuläre Kraft erklären lassen. Bekannt ist, dass Faszien auf Reize wie Stresshormone reagieren und sich aktiv kontrahieren können. Das ist für die Erklärung von Schmerzentstehung bedeutend.

 
Gesunde Faszien sind straff, belastbar und elastisch. Mit dem Alter oder durch Bewegungsarmut können diese Eigenschaften verloren gehen. Mikroverletzungen der Faszien durch einseitige oder überlastende Bewegungen können zu kleinen Rissen führen, wodurch es zu Formverlust und Verklebungen kommen kann. Ist das fasziale Gleichgewicht gestört, sind Schmerzen, weniger Mobilität, veränderte Reflexantworten, venöse oder lymphatische Stauungen möglich. as

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