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Auf den Spuren von Adjani und Marceau

19-jährige Barteröderin will Schauspielerin werden Auf den Spuren von Adjani und Marceau

Rosanne Gianna Stiller will schaffen, wovon viele junge Mädchen träumen: Sie will Schauspielerin werden. Die 19-jährige Barteröderin arbeitet seit Jahren zielstrebig an ihrer Karriere – und das mit mittlerweile beachtlichem Erfolg.

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Will als Schauspielerin hoch hinaus: Rosanne Stiller.

Quelle: R

Barterode. „Yeeeess! I got in!!!!!“ Als Rosanne Stiller am 13. Mai die Zusage für ein Studium an der renommierten Pariser Schauspielschule Cours Florent erhält, schreit sie ihre Freude direkt in die Welt hinaus – via Facebook. Ab Herbst wird die engagierte Nachwuchsdarstellerin dort studieren, wo auch schon Isabelle Adjani und Sophie Marceau ihr Handwerkszeug gelernt haben. Oder auch Diane Heidkrüger, die als Diane Kruger von Hildesheim aus die Filmwelt eroberte. Ihr würde Stiller gern nacheifern.

Die französische Hauptstadt soll nun eine weitere Station auf diesem Weg werden. „Paris ist wie das New York Europas“, freut sie sich schon jetzt auf die nächste Herausforderung. Es wird nicht ihr erster Besuch einer Schauspielschule sein. Stiller war auch schon an der Hamburger Stage School, absolvierte später ein Semester an der Schule für Schauspiel in Hamburg. Und: Sie glänzt schon jetzt immer wieder durch Bildschirmpräsenz.

Zuletzt war sie in der Wochenserie „wannebefamous“ des RTL-2-Formates „Klub“, in der SAT.1-Reihe „Auf Streife“ und in der RTL-Primetime-Sendung „Spektakulär“ zu sehen. Außerdem drehte sie für TLC eine Folge der Serie „Haunted“ und wirkte in einem Horrorfilm mit, der in mehr als einem Dutzend Ländern ausgestrahlt wird. Film, Fernsehen und Werbung seien aus Stillers Sicht die drei lukrativsten Märkte für kommende Schauspielergenerationen; das Theater werde eher an Bedeutung verlieren. Trotzdem spielt sie mit großer Leidenschaft und herausragender Präsenz nach wie vor alle paar Wochen auf der Waldbühne in Bremke, wo man bereits bedauert, dass sie das Ensemble nach Saisonende verlassen wird.

Doch Stillers Fokus liegt künftig auf bewegten Bildern aus der Flimmerkiste, und hier sucht sie konsequent ihre Chancen. Als die 19-Jährige kürzlich bei einem Casting der „UFA Talent Base“ in Kassel eine Szene improvisierte, überzeugte sie mit einer überragenden Performance die Talentsucher, erzeugte so einmal mehr Aufmerksamkeit in eigener Sache. Und wohin soll die Reise gehen? „Auf ein konkretes Ziel will ich mich gar nicht festlegen. Es soll einfach so weit wie möglich nach oben gehen“, gibt Stiller, die als Vorbild Tom Hanks anführt, sich selbst die Richtung vor.

Gefestigte Persönlichkeit

Dass sie Schauspielerin werden will, war für Rosanne Stiller früh klar. Sie spielte als Kind in der Kirche, in der schulischen Theater-AG, nahm vier Jahre Balletunterricht, besuchte Workshops im Deutschen und im Jungen Theater Göttingen. „Ich wollte einfach immer auf der Bühne stehen“, beschreibt die ehemalige Göttinger Gänseliesel-Finalistin. Für den Sieg bei der Gänseliesel-Wahl hatte es seinerzeit nicht gereicht, doch Rückschläge wieder dieser scheinen sie eher stärker gemacht zu haben. „Man braucht ohnehin eine gefestigte Persönlichkeit, wenn man in diesem Beruf Erfolg haben will“, weiß Stiller. Für den Fall, dass es mit der Schauspielkarriere doch nicht klappen sollte, studiert Stiller nebenbei Wirtschaftsrecht an der Europäischen Fernhochschule Hamburg.

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