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Sechs Tonnen Äpfel gesammelt

Apfelpresse macht Station Sechs Tonnen Äpfel gesammelt

Ob Boskop oder Delicious. Die offizielle Währung am Wochenende in Wibbecke war der Apfel. Am Sonntag machte das Most-Mobil von Bernd Gosch Station am Dorfgemeinschaftshaus.

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Sechs Tonnen Äpfel wurden in Wibbecke gepresst.

Quelle: Jan Helge Schneemann

Wibbecke. Davor bildete sich schon am frühen Morgen eine Schlange. Zwei Tage zuvor waren fleißige Sammler in mehreren Gruppen trotz Regenschauern in der Gemarkung unterwegs und haben gepflückt. Hinzu kamen noch die Früchte von der Streuobstwiese aus dem Ort. Das Ergebnis der Ernte: 120 Zentner. Sechs Tonnen. Damit war die Presse bis in die Abendstunden beschäftigt.

„Das gibt dann am Ende 3600 Liter echten Wibbecker Apfelsaft“, sagte Wolfgang Bode vom Heimat- und Kulturverein. Da komme nichts rein, was nicht vorher an einem Baum rund um das Dorf gehangen habe. Die Mischung der Sorten sei wichtig, damit der Geschmack stimmt, ergänzte der Ehrenvorsitzende Arnulf Kühn. Nicht zu sauer, aber auch nicht zu süß soll es sein.

In Beuteln zu fünf oder zehn Litern verpackt hält sich das naturtrübe Getränk über Monate. Um das zu erreichen, wurde der Saft nach dem Hächseln und Pressen auf 79 Grad erhitzt und direkt luftdicht verschlossen. Beim nächsten Wibbecker Fest steht der Apfelsaft bestimmt auf dem Tisch. „Wer will, kriegt ihn dann auch veredelt“, sagte Kühn, lachte und wandte sich wieder den Äpfeln zu. ms

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