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Erbseneis zum Dorfflohmarkt

Trödel und Selbstgekochtes am Straßenrand in Erbsen Erbseneis zum Dorfflohmarkt

Reges Treiben hat am Sonntag im kleinen Erbsen geherrscht. Grund: der Dorfflohmarkt. Der Regen am Morgen hat die Besucher nicht abgeschreckt.

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Quelle: Bielefeld

Erbsen. „Bereits um 8 Uhr waren die ersten Gäste hier, und das, obwohl der Flohmarkt doch erst um 11 Uhr beginnen sollte“, sagt Uwe Taubert. Er hat mit seiner kleinen Tochter Amelie einen Stand aufgebaut. Amelie hat sich von Spielsachen wie einem rosa färbenden „Zauberpony“ getrennt. Taubert zaubert auch große Seifenblasen - gegen eine Spende für ein neues Spielgerät auf dem Spielplatz.

Viele Stände, an denen allerlei Kinderkleidung, Bücher, Spielzeug, aber auch Honig oder Töpferwaren zu haben waren, säumten die Dorfstraßen. Das Besondere am Erbsener Dorfflohmarkt aber waren viele Spezialitäten-Kostproben mit und aus Erbsen. Ein kleiner Wettbewerb war ausgelobt worden, gesucht war das beste Erbsen-Gericht.

Das Erbsen-Eis von Thomas Bürger war sicherlich ein Anwärter für die außergewöhnlichste Erbsen-Kreation. Grünes, cremiges Sahneeis mit einem deutlichen Erbsen-Geschmack gibt es schließlich nicht an jeder Straßenecke. Von Quiche über Waffel bis Marmelade - die Bewohner aus  Erbsen hatten allerhand aus dem gleichnamigen  Gemüse gezaubert. Auf dem Platz am Feuerwehrhaus lief der innerfamiliäre Wettstreit um die beste Erbsensuppe: Paul Scholz trat mit dem Klassiker an,  Erbsensuppe mit Fleisch aus der Gulaschkanone.

Anneliese Scholz schöpfte neben ihrem Mann eine klare, vegetarische Brühe mit Erbsen und perfekten Grießklößchen – ein fast vergessener Klassiker. „Aus dem Kochbuch meiner Mutter“, sagt die Seniorin. Die beiden Scholz kochen heute für den Sportverein. „Ich habe zu Hause eine Gulaschkanone“, sagt Paul. „Auch das Geschirr ist noch Original von der NVA“, sagt er stolz. Ein Ehepaar aus dem benachbarten Lenglern probiert beide. Es steht unentschieden für die Scholz.

Die „Goldene Erbse“, eigens als Preis in der lokalen Töpferwerkstatt gefertigt, bekam Familie Schanner für ihre Quiche. „Das Konzept kam gut an“, sagt Eva Martin, die die Idee dazu hatte.

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