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Dorfmoderatoren demnächst in ganz Südniedersachsen

Kreiskonferenz Dorfmoderatoren demnächst in ganz Südniedersachsen

Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium will das Göttinger Konzept der Dorfmoderation in ganz Südniedersachsen umsetzen. Dazu sollen jetzt 50 Dorfmoderatoren für den Einsatz in den fünf Landkreisen Göttingen, Northeim, Osterode, Holzminden und Goslar ausgebildet werden.

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Hells Angels und Rechtsextreme: „Ohne die Dorfmoderation“, erklärt Landrat Bernhard Reuter (SPD), „hätte sich Güntersen nicht so gut zur Wehr setzen können, wie tatsächlich geschehen.“

Quelle: Hinzmann

Göttingen/Hannover. Das hat der Göttinger Landrat Bernhard Reuter (SPD) auf der diesjährigen Kreiskonferenz am Montag verkündet. Jedem der fünf südniedersächsischen Landkreise würden dafür zehn Dorfmoderatoren zugewiesen. Sie sollen sich mit Themen wie Dorfläden, Suppenküchen, sonstige Infrastrukturfragen oder Mobilität auf dem Lande befassen.

Wie positiv sich Dorfmoderation konkret auswirken könne, schilderte Reuter am Beispiel von Güntersen. Das Dorf habe sich damals mit Problemen wie Auftritten des Motorradclubs Hells Angels und Aktivitäten von Rechtsextremen auseinandersetzen müssen, die das Klima im Ort erheblich belastet hätten. „Ohne die Dorfmoderation“, erklärte Reuter, „hätte sich Güntersen nicht so gut zur Wehr setzen können, wie tatsächlich geschehen.“

Die bei der Konferenz am Dienstag anwesenden Landräte der Kreise Göttingen, Eichsfeld und Werra-Meißner erklärten, sich über rechtsextreme Aktivitäten in ihrem Gebiet gegenseitig zu informieren. Man müsse „hellhörig“ (Werner Henning, Eichsfeld, CDU) und „wachsam“ (Reuter) sein. hein

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