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Bürgermeister wendet sich an die Bürger

Offener Brief zu „Freundeskreis“-Treffen Bürgermeister wendet sich an die Bürger

Mit einem Offenen Brief hat sich Bürgermeister Holger Frase (SPD) an die Adelebser Bevölkerung gewandt. Das Thema: der Rechtsextremismus in der Gemeinde. In seinem Schreiben, das am Donnerstag, 7. Juli, in Adelebsen verteilt wird, geht Frase auf die Treffen des rechten „Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen“ ein.

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Holger Frase

Quelle: Archiv

Außerdem befasst sich der Bürgermeister mit der Forderung der Rechten nach Wiedereinstellung eines angeblich gekündigten Mitarbeiters wegen dessen ideeller Nähe zum "Freundeskreis". „Eine Wiedereinstellung”, erklärt Frase, “ist aber nicht möglich, da diese Person noch nie bei der Gemeinde beschäftigt war.”

Der Mann habe vom Gericht auferlegte Sozialstunden ableisten müssen und sei daher kein Mitarbeiter – auch wenn er sich bereit erklärt habe, die Grünflächen am Steinarbeitermuseum gegen eine Aufwandsentschädigung ehrenamtlich zu pflegen. Frase: "Für mich stellt sich hier die Frage, wie weit man vom Arbeitsmarkt entfernt sein muss, um ernsthaft anzunehmen, dass eine jährliche Zahlung von 180 Euro ein Arbeitsverhältnis sein soll.”

Zudem habe der Mann die vereinbarte Grünflächenpflege bislang nicht ausgeführt. Auch deshalb habe die Verwaltung die Vereinbarung nunmehr formal gekündigt, was bislang nicht geschehen sei.

Offener Brief 14,42 kB
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