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Frühstück am Feuer

Gemeinsames Stockbrotrösten Frühstück am Feuer

Am offenen Feuer Stockbrot rösten: das macht Spaß. Sechs Väter und zwölf Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren haben am Sonnabend im Evangelischen Familienzentrum beim „Winterfrühstück“ gemeinsam gegessen, Kinderpunsch getrunken und gespielt.

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Heute kocht Papa: Es gibt Stockbrot am Lagerfeuer.

Quelle: Peter Heller

Adelebsen. Eigentlich habe er ja gar keinen Hunger, berichtet Yaro (6), aber weil das Stockbrot so gut riecht, probiert er ein großes Stück - und, weil er schon mal dabei ist, auch gleich eine Bratwurst. „Das ist heiß“, erklärt Zoe (3) unterdessen und weist auf das offene Lagerfeuer, „wenn man nicht aufpasst, verbrennt man sich die Finger“. „Ja“, erwidert Yaro, „und wenn es anfängt zu brennen, muss man weglaufen“. „Aber erst, nachdem man die Feuerwehr angerufen hat“, sagt Finn (6) mit ernster Miene. „Wir Väter sind ja gewöhnlich bei der Arbeit“, sagt ein Mann, da sei es schön, wenn sie und die Kinder mal gemeinsam etwas unternehmen könnten. Und wenn die Mütter beim Winterfrühstück mit dabei wären? „Dann wäre es auf jeden Fall lauter“, antwortet ein Vater und erntet schallendes Gelächter. So sitzen einige Väter denn auch schweigend am Feuer und halten die Stöcke mit Stockbrot in die Flammen.

Die vierjährige Hanna mustert unterdessen mit kritischen Blicken das verkohlte Stockbrot, das am Stock ihres Vater steckt: „Das isst aber du“, lässt sie ihn wissen. Und auch Niklas verzichtet heute mal auf Brot, ebenso auf Bratwurst: „Ich ess‘ Gurke“, verkündet der Dreijährige und greift sich ein Stück des grünen Gemüses. hr

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