Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regen

Navigation:
Entscheidung über Haushalt vertagt

Gemeinderat Adelebsen Entscheidung über Haushalt vertagt

Der Rat der Gemeinde Adelebsen hat einstimmig eine Entscheidung über den Haushalt 2017 vertagt. Es gebe noch Beratungsbedarf zu einigen größeren Posten, sagte der Fraktionsvorsitzende der Gruppe SPD / Günterser Liste, Michael von Minden.

Voriger Artikel
Krippenspiel für Erwachsene
Nächster Artikel
Kinder sangen für Senioren
Quelle: dpa (Symbolbild)

Adelebsen. Außerdem habe der neugewählte Rat noch sehr wenig Zeit gehabt, sich zu finden.

Dem Gemeinderat stehe leider kein Füllhorn zur Verfügung, so von Minden weiter. Es müsse nun darum gehen, vor dem Hintergrund einer angespannten Haushaltssituation das beste Ergebnis für alle Ortsteile zu erzielen. Zugleich gehe es darum, Schaden von der Gemeinde abzuwenden, der durch zu langfristige finanzielle Verpflichtungen entstehen könnte. Die CDU-Fraktion sowie die Gruppe FDP / Pro Barterode schlossen sich dem Antrag auf Vertagung an.

In der Sitzung ging es außerdem um die Umwandlung der Grundschule Adelebsen in eine Ganztagsschule. Der Termin für die Umwandlung war im Vorfeld um ein Jahr auf 2018 verschoben worden. Im Zuge der Umwandlung soll eine Mensa angebaut und das Gebäude künftig auch als Gemeindezentrum genutzt werden. So sollen dort unter anderem das Mehrgenerationenzentrum und eine Spielstätte für den örtlichen Theaterverein untergebracht werden.

Die ehemalige Ratsfrau Andrea Ströbele äußerte allerdings in der Bürgerfragestunde die Befürchtung, durch die zeitliche Verschiebung könne das Thema Ganztagsschule zu einer unendlichen Geschichte werden. Dem Rat sei bewusst, dass die Verschiebung für einige Eltern nicht schön sei, sagte Nicole Schulz (CDU). Die Zeit sei jedoch notwendig, um offene Fragen zu klären. Zudem werde die außerschulische Betreuung fortgeführt. Walter Koch (SPD) verwies darauf, dass unter anderem die Angaben für die Kosten für den Anbau kurzfristig von 380.000 auf 580.000 Euro gestiegen seien. Zudem gebe es noch keine Plan mit genauen Maßen.

In der Sitzung beschloss der Rat darüber hinaus eine aktualisierte Richtlinie für das Förderprogramm „Jung kauft Alt“. Das Programm sieht Zuschüsse für junge Familien vor, die Altbauten auf dem Gebiet des Fleckens Adelebsen erwerben. Ein weiteres Thema war das Wohnquartier „Raum mit Ideen“ im Ort Adelebsen. Das Wohnquartier, in dem die beiden Schulen, die drei Sportstätten und die beiden Kindergärten liegen, soll aufgewertet und energetisch saniert werden. Der Rat hatte bereits die Energieagentur Region Göttingen beauftragt, ein Quartierskonzept in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung zu erstellen. Aktuell beschloss der Rat den Eigenanteil für Personalkosten für ein Sanierungsmanagement.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Bilder der Woche vom 16. bis 22. September 2017