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Kletterschutz für Funkmast

Wibbecke Kletterschutz für Funkmast

Der Funkmast der Firma OR Network in Wibbecke soll einen Kletterschutz erhalten. Dies hatte der ehemalige Ortsbürgermeister Walter Koch (SPD), der im Rat der Gemeinde sitzt, im vergangenen Jahr in einer Ausschusssitzung angemahnt. Koch hatte daraufhin wiederholt mit der Firma telefoniert.

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Walter Koch, Ehemaliger Ortsbürgermeister von Wibbecke.

Quelle: r

Wibbecke. Der Mast, der ein schnelles Internet ermöglichen soll, steht am Ortseingang aus Richtung Adelebsen. Da der Mast wie ein Gerüst mit vier senkrechten Stäben und zahlreichen Querverstrebungen aufgebaut ist, hatte Koch befürchtet, Kinder oder Jugendliche könnten das Gebilde als Klettergerüst nutzen.

Auf eine Tageblatt-Anfrage hin hat das Unternehmen nun mitgeteilt, dass ein Kletterschutz kommen soll. Es seien in den vergangenen Monat unterschiedliche Lösungsansätze diskutiert und geprüft worden. Eine technische Umsetzung für einen Kletterschutz sei in den vergangenen Wochen festgelegt und in dieser Woche in Auftrag gegeben worden.

Sobald die Verkleidung fertiggestellt sei, werde sie montiert, teilt die Firma weiter mit. Die Arbeiten sollen nach den jetzigen Planungen spätestens Ende Juli abgeschlossen sein. Die sogenannten Gittermasten sind laut Firma stabiler und weniger windempfindlich als andere Mast-Typen.

Der Vorsitzende des Umweltausschusses des Rates der Gemeinde Adelebsen, Heinrich-Karl Leßner (CDU) aus Erbsen, hatte sich der Gittermast-Kritik von Koch angeschlossen. In Erbsen steht ebenfalls ein solcher Mast. Er befindet sich allerdings etwas außerhalb des Dorfes.

Auch in Lödingsen gibt es einen solchen Mast. Beide sollen laut OR Network ebenfalls umgerüstet werden, wenn sich der Kletterschutz am Mast in Wibbecke bewährt, denn der fungiere als Prototyp.

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