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„Menschenfresser“ im Reinhäuser Wald

Kinder- und Jugendbüro Adelebsen organisiert Tour in den Wald „Menschenfresser“ im Reinhäuser Wald

Raus in die Natur ist es am Mittwoch für neun Kinder aus Adelebsen gegangen. Die Tour war Teil des Ferienprogramms vom Kinder- und Jugendbüro Adelebesen. Auf einer Art Schnitzeljagd wanderten die Kinder durch den Wald und lösten Aufgaben.

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Die Tour war Teil des Ferienprogramms vom Kinder- und Jugendbüro Adelebesen.

Quelle: fil

Reinhausen.

Schon auf dem Parkplatz macht sich freudige Erwartung breit, als Claudia Herbst vom Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Reinhausen den Kindern die Planung für die nächsten Stunden erklärt. Und sofort folgt die erste Anstrengung: Die Kinder erklimmen einen steilen Pfad in den Wald. Zwar gibt es auch eine Straße, „aber das wäre zu langweilig“, sagt Herbst. Schon nach wenigen Metern wird die Gruppe am Rand des Pfades fündig: Spuren eines Rehs zeichnen sich deutlich in der weichen Erde ab. Ein Stück weiter hat ein Wildschein den Boden aufgewühlt.

„Ein Naturerlebnis“, so beschreibt Kathrin Braunsdorf vom Kinder- und Jugendbüro den Ausflug. „Wir wollen auch spielerisch Wissen vermitteln“, erklärt sie. Auch die Bewegung und die Abwechslung vom Alltag seien ein wichtiger Bestandteil der Tour in den Wald.

So müssen die Kinder bis zu ihrer ersten Aufgabe ein gutes Stück einen steilen Hang hinauf.Oben angekommen erwartet sie ein zwischen Bäumen gespanntes Seil, an dem unterschiedliche Gegenstände befestigt sind. Mit verbundenen Augen tasten sich die Kinder nun am Seil entlang und sollen die Gegenstände mit den Händen erfühlen. Neben mehreren Fellstücken findet sich dort der Unterkiefer eines Wildschweines und das Geweih eines kleinen Rehbocks.

Bei der anschließenden Erklärungsrunde sorgt ein Zwischenruf für Erheiterung: Auf die Frage nach der korrekten Bezeichnung für die Essgewohnheiten des Menschen, ruft eines der Kinder spontan „Menschenfresser“. Das Essen in der Pause besteht dann aber doch nur aus Brötchen und Gummibärchen.

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