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Parkprobleme in der Oberen Straße in Adelebsen

Verwaltung droht mit Bußgeld Parkprobleme in der Oberen Straße in Adelebsen

Die Obere Straße in Adelebsen ist zu eng – jedenfalls bei den derzeitigen Parksitten. Das wurde jetzt bei einer Verkehrsbesichtigung deutlich. Als Konsequenz bittet die Fleckenverwaltung die Bürger, die Straße nicht zuzuparken.

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Quelle: Archiv (Symbolbild)

Adelebsen. „In letzter Zeit“, erklärt die Verwaltung, „gingen immer häufiger Beschwerden hinsichtlich des Parkverhaltens im Bereich der Oberen Straße ein.“ Daher habe man eine Verkehrsbesichtigung unter Beteiligung des Landkreises Göttingen und der Polizei organisiert. Hauptproblem: Die Obere Straße ab der Einmündung Torstraße ist bis hin zur Pastorengasse sehr schmal. Wenn ein Auto am Fahrbahnrand abgestellt ist, bleiben für den fließenden Verkehr gerade noch zwei Meter Breite übrig – zu schmal selbst für die meisten Mittelklassewagen.

Gehwege für solche Belastungen nicht ausgelegt

Um die Abfallbehälter abzuholen, müssten Müllfahrzeuge meist rückwärts in die Straße einfahren und bei parkenden Fahrzeugen oft sogar auf die Gehwege ausweichen. Die aber seien für derartige Belastungen nicht ausgelegt, so dass sie durch die Benutzung durch Fahrzeuge „nachhaltig geschädigt“ werden.

Laut Straßenverkehrsordnung, erklärt die Verwaltung, „müssen Fahrzeuge die Fahrbahnen benutzen. Das heißt im Umkehrschluss, dass es untersagt ist, den Gehweg zu befahren.“ Auch Rettungsdienste und Feuerwehr würden bei Einsätzen, „bei dem es bekanntlich auf jede Minute ankommt“, behindert.

An derart engen Stellen darf nicht geparkt werden

An derart engen Stellen, erklärt die Verwaltung, darf laut Paragraf 12 der Straßenverkehrsordnung nicht geparkt werden. Mindestens 3,05 Meter Straßenbreite müssten übrig bleiben. „Da dies in der Oberen Straße nicht gewährleistet werden kann“, so die Verwaltung, „besteht dort grundsätzlich bereits ein gesetzliches Halteverbot.“ Eine zusätzliche Halteverbotsbeschilderung ist unzulässig, weil das Halteverbot ohnehin gilt.

Daher bittet die Verwaltung Autofahrer, sich an diem Regeln zu halten. „Rein vorsorglich“ erklärt sie, „dass regelmäßige Kontrollen des ruhenden Verkehrs durchgeführt werden. Bei Verstößen muss mit einem Bußgeld gerechnet werden.“

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