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Sitzblockaden gegen NPD-Marsch

Adelebsen Sitzblockaden gegen NPD-Marsch

Etwa 35 Mitglieder der NPD aus Niedersachsen und Thüringen sind am Sonnabendnachmittag durch Adelebsen gezogen. Rund 30 Gegendemonstranten stellten sich ihnen mehrfach in den Weg. Ansonsten ignorierten die Dorfbewohner den Marsch der Rechten – die Straßen waren wie verwaist.

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NPD-Marsch durch Adelebsen

Quelle: PH

Nicht wenige hätten aber auch Angst, sich gegen die Rechten zu stellen, sagte ein Anwohner. Mit dumpfen Sprüchen über Flüchtlinge und Deutschland sowie ständigen Aufrufen zur Kommunalwahl im September zogen die NPD-Mitglieder vom Bahnhof aus durch Adelebsens Straßen, nachdem sie in einem nahen Lebensmittelmarkt eingekauft hatten. An ihrer Spitze der NPD-Landratskandidat Jens Wilke, der Adelebser Mario Messerschmidt und der bekennende Neonazi Thorsten Heise vom Bundesvorstand der NPD – früher in Northeim lebend, jetzt im Eichsfeldkreis in Thüringen. Zuvor hatten sie eine Kundgebung in Göttingen abgehalten.

Mehrfach versuchten Gegendemonstranten pfeifend und rufend die NPD-Gruppe aufzuhalten. Die Polizei löste eine größere und eine kleine Sitzblockade auf und trug die Demonstrierenden von der Straße. In der schmalen Lange Straße schirmte sie beide Gruppen mit einer Beamtenkette voneinander ab. Dort hatten sich die Gegendemonstranten mit Bettlaken und Transparenten schützend vor der ehemaligen Synagoge in Adelebsen und dem früheren jüdischen Schulhaus postiert. Nach knapp zwei Stunden erreichte die NDP-Gruppe wieder den Bahnhof und verließ Adelebsen. us

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NPD-Marsch durch Adelebsen

Nach der Demonstration vor dem Göttinger Bahnhof ist die NPD am Sonnabendnachmittag auch durch Adelebsen marschiert. Auf goettinger-tageblatt.de können Sie die Ereignisse im Liveblog noch einmal nachlesen.

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