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Wibbecke bleibt weiter ohne Ortsrat

Neuwahl erst bei Kommunalwahl Wibbecke bleibt weiter ohne Ortsrat

Das Dorf Wibbecke bleibt bis zur Kommunalwahl im September ohne Ortsrat. Damit fehlt dem Dorf für anderthalb Jahre eine politische Vertretung. Nun soll wenigstens versucht werden, bei einem Treffen die dringendsten Arbeiten im Ort anzuschieben.

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Wibbecke

Wibbecke. Der Ortsrat ist bereits seit einem Jahr handlungsunfähig, da dem Gremium nur noch zwei von ursprünglich fünf Mitgliedern angehören, nämlich Ortsbürgermeisterin Annelie Thieme und Helmut Braun (beide Grüne). Direkt nach der Kommunalwahl 2011 war das Gremium schon durch den Rücktritt von Ex-Ortsbürgermeister Walter Koch (SPD) auf vier Personen geschrumpft. Im Mai 2015 hatten zudem Marion Pfeifer-Kripahle (SPD) und Nicole Schulz (CDU) den Verzicht auf ihre Mandate erklärt. Eine Auflösung des Ortsrates scheiterte im November 2015 an der Beschlussunfähigkeit des Gremiums – Schulz und Pfeifer-Kripahle hätten dafür noch einmal an der Sitzung teilnehmen müssen.

Damals war zumindest noch theoretisch eine vorübergehende Neuwahl des Gremiums denkbar. Dessen Mitglieder hätten dann laut Gemeindebürgermeister Holger Frase (SPD) jedoch nur für wenige Monate bis zur Kommunalwahl 2016 im Amt bleiben dürfen. Doch aktuell hat Frase einer Neuwahl nun eine Absage erteilt.

Eine solche Neuwahl koste 6000 Euro, und der Ortsrat hätte bis zur Kommunalwahl auch gar keine Gestaltungsmöglichkeiten mehr, meint Frase. Dadurch liegt aber auch das Geld, über das der Ortsrat bestimmen kann, derzeit auf Eis. 7400 Euro hat der Ortsrat jedes Jahr zur Verfügung.

Damit möglicherweise aber trotzdem dringende Arbeiten wie Straßenreparaturen erledigt werden können, gebe es am 10. Mai ein Treffen mit den Wibbecker Mitgliedern des Rates der Gemeinde sowie mit den bisherigen Vertretern des Ortrates, so Frase. Werde dort eine Einigung erzielt, könne er die entsprechenden Maßnahmen auf den Weg bringen. Wenn nicht, könnten die 7400 Euro in das nächste Jahr übertragen werden.

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