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Feier zum 25-jährigen Bestehen mit 100 Gästen

Bergmannschor Reyershausen erinnert an Kali-Bergbau Feier zum 25-jährigen Bestehen mit 100 Gästen

Der Bergmannschor-Reyershausen begeht dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Auf diese 25 Jahre haben die Sänger gemeinsam mit den noch lebenden Kumpeln und weiteren Gästen bei einem Bergmannsfrühstück im Anbau der Glückauf-Halle zurückgeblickt.

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Quelle: R

Reyershausen. „Es waren etwa 100 Gäste gekommen, die zum Teil weite Anreisen auf sich genommen haben“, sagt Hans Rummelsberger vom Bergmannschor, darunter auch Witwen bereits verstorbener Kumpel. Ein Kumpel sei sogar in Bergmannstracht da gewesen. Die Kinder aus dem Reyershäuser Kindergarten „Grubenwichtel“ hätten während der Feier mehrere Lieder gesungen. Außerdem habe es auch einen Vortrag zu Bodenschätzen in der Region gegeben. „Doch im Mittelpunkt stand der Austausch von Erinnerungen, denn dies war den Anwesenden besonders wichtig“, erklärt Rummelsberger. Aus seiner Sicht war die Feier zum 25-jährigen Bestehen des Bergmannschors Reyershausen „ein voller Erfolg“.

„Glück auf, der Steiger kommt“

Im September 1992, 23 Jahre nach Ende des Kali-Bergbaus in Reyershausen, gründete sich der Bergmannschor. Den ersten Auftritt hatten die Sänger bei der Eröffnung eines Grillplatzes auf der wieder begrünten und begehbaren Halde. Bereits fünf Jahre zuvor hatte Charlotte Eberhard, die Witwe des letzten Bergwerksdirektors, einen Förderwagen für die Halde besorgt. „Bei der Einweihung hat sie dann einige ehemalige Bergleute überredet, das Bergmannslied zu singen. Außerdem wurden auch Nicht-Bergleute überzeugt, mitzumachen“, erinnert sich Rummelsberger. Der Vortrag des Liedes „Glück auf, der Steiger kommt“ sei an Lautstärke nicht zu übertreffen gewesen. Dieter Bruns, kein Bergmann aber begeisterter Sänger, habe dann die Leitung übernommen.1994 trat der Chor bei der Landesausstellung „Natur im Städtebau“ auf.

„Wir wollen mit unserem Chor an die Bergbautradition in Reyershausen sowie an die ehemaligen Kumpel erinnern“, sagt Rummelsberger. Denn viele Neubürger wüssten nicht mehr, dass in Reyershausen früher Bergbau betrieben wurde. Derzeit gehören dem Chor 18 Sänger an, von denen zehn im Bergbau tätig waren. „Bei uns ist jeder, der mitsingen möchte, willkommen. Denn nur, wenn jüngere Sänger nachkommen, können wir noch lange an die Bergbautradition in Reyershausen erinnern“, sagt Rummelsberger.

Von Vera Wölk

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