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Baustelle provisorisch frei

Arbeiten im Altdorf Bovenden gut im Zeitplan Baustelle provisorisch frei

Seit August wird im Altdorf Bovenden gebuddelt, gebaggert und gearbeitet, um den aktuellen Abschnitt im Rahmen des Stadtumbaus West aufzuhübschen und zu sanieren. Die ausstehenden Arbeiten dauern noch an, aber immerhin kann am Sonntag der Kirmesumzug durch die Unteren Straße ziehen.

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Am Sonntag weichen im Bovender Altdorf die Baumaschinen dem Festzug.

Quelle: Harald Wenzel

Bovenden. In der Zehntenstraße sind die Arbeiten im Untergrund bereits soweit fertig, teilt Bovendens Bauamtsleiter Klaus Melnikow mit. Die neuen Schmutz- und Regenwasserkanäle und die Wasserleitungen sind verlegt. Es fehlen nun noch letzte Asphaltierungsarbeiten, und die Telekom müsse ihre Leitungen noch verlegen, so Melnikow.

In der angrenzenden Unteren Straße haben derweil die Kanalbauarbeiten begonnen. „In diesem Bereich wird die Baustelle provisorisch hergerichtet, damit der Umzug durch kann“, versichert der Bauamtsleiter. Wenn hier alles fertig ist, schließe sich nahtlos die Sanierung der Verbindung von der Straße Im Bache zur Straße Auf dem Thie an, so der Bauamtsleiter.

Im Anschluss an die Tiefbauarbeiten wird auch der Straßenraum umgestaltet. So wird es künftig fast überall einen durchgehenden Gehweg geben, die Straße selbst bekommt auf einer Breite von 4,25 bis fünf Metern einen neuen Bitumenbelag. Ziel ist es, so Melnikow, dass die Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen sind.

Insgesamt kostet dieser fünfte Abschnitt des Stadtumbaus West etwa 682 000 Euro. Bezuschusst aus dem Städtebaufördertopf werden allerdings lediglich die Kosten für die Verkehrsanlagen, die in diesem Falle mit zirka 400 000 Euro zu Buche schlagen. 280000 Euro davon bekommt der Flecken bezuschusst. Die neuen Regenwasser- und Schmutzwasserkanäle für die aktuelle Sanierung im Altdorfbereich muss die Gemeinde selbst tragen: 140 000 und 142 000 Euro.

Ziel des auf mehrere Jahre angelegten Sanierungsprogramms Stadtumbau West ist, alle Straßen des Altdorfes herzurichten. Erste Planungen wurden für das Projekt 2009 erstellt. Seinerzeit sei der Investitionsumfang auf etwa 8,4 Millionen Euro kalkuliert worden, wobei mit Fördermitteln in Höhe von 5,6 Millionen gerechnet wurde.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm