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Sperrung wird nochmals verlängert

B3 Bovenden-Göttingen Sperrung wird nochmals verlängert

Die Sperrung des Tunnels der Bundesstraße 3 unter Bovenden verlängert sich um eine Woche. Der Grund: Windstille.

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Gesperrte B3 zwischen Bovenden und Göttingen

Quelle: Wenzel/Archiv

Bovenden. Eigentlich sollten die Arbeiten an der Fahrbahn im Tunnel am Freitag dieser Woche beendet werden. Doch daraus wurde nichts, erklärt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim. Wegen Windstille in den vergangenen Tagen sei die Kohlenmonoxidkonzentration durch den Betrieb von schweren Baumaschinen und der Straßenfertigungsmaschine im Tunnel derart angestiegen, dass die Grenzwerte stark überschritten und Bauarbeitern blümerant wurde, erklärt Behördenchef Udo Othmer. Die Leistung der vorhandenen Belüftungsmaschinen der ausführenden Firma habe nicht ausgereicht, die Abgase aus dem Tunnel zu pusten.

Doch Abhilfe naht – von Süden. Die Baufirma lässt aus der Schweiz, dem Land der Tunnelspezialisten, ein sehr großes Belüftungsgerät heranschaffen. Doch erst einmal blieb die Windmaschine an der Grenze zu Deutschland hängen: Die Schweiz ist kein Mitglied der Europäischen Union, folglich ist die Abwicklung des grenzüberschreitenden Transports kompliziert. Weil ein Formular fehlte, stockte die Überführung erst einmal, heißt es bei der Göttinger Autobahnmeisterei.

Nach einer ausgiebigen Erprobung soll der Belüfter Anfang der kommenden Woche in Gang gesetzt werden. Erst dann können die Arbeiten zur Aufhellung des Straßenbelags im Tunnel fortgesetzt werden. Daher muss die Sperrung voraussichtlich bis Montag, 24. Juli, verlängert werden, teilt die Straßenbaubehörde mit. Die eingerichtete Verkehrsumleitung bleibt damit weiterhin bestehen.

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